Ende September im TV
„Die letzten Menschen von Köln“: „Tatort“ führt in geheimen Bunker
05.08.2026 – 16:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Köln steht wegen einer Weltkriegsbombe im Ausnahmezustand – da wird ein junger Lehrer erstochen im Park gefunden. Ballauf und Schenk ermitteln, während die Lage in der Stadt kippt.
Bombenfund, Mord und ein geheimer Schutzraum: Im neuen Kölner „Tatort“ müssen die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk unter außergewöhnlichen Bedingungen ermitteln.
Die Folge mit dem Titel „Die letzten Menschen von Köln“ wird am Sonntag, 20. September, um 20.15 Uhr im Ersten und in der ARD-Mediathek gezeigt. Es handelt sich um den 96. gemeinsamen Fall von Ballauf, gespielt von Klaus J. Behrendt, und Schenk, dargestellt von Dietmar Bär.
Neuer „Tatort“ aus Köln: Berufsschullehrer mit Jagdmesser getötet
Während die Bergung einer Weltkriegsbombe die Stadt in einen Ausnahmezustand versetzt, wird in einem Park die Leiche des jungen Berufsschullehrers Linus Makris entdeckt. Er wurde mit einem Jagdmesser getötet.
Die Ermittlungen führen Ballauf und Schenk zur Schwester des Opfers. Doch Elara Schmidtke, gespielt von Katharina Schüttler, ist plötzlich verschwunden. Hinweise deuten darauf hin, dass sie an einem Workshop für sogenannte Prepper teilnimmt.
Prepper bereiten sich auf Katastrophen, Versorgungsausfälle oder den Zusammenbruch staatlicher Strukturen vor. Geleitet wird das Überlebenstraining im Film von Moritz Zechmann, gespielt von Florian Stetter.
Der Kurs findet an einem geheim gehaltenen Ort statt: in einem ehemaligen Kölner Zivilschutzbunker. Während die Kommissare nach dem Versteck suchen, wächst innerhalb der abgeschotteten Gruppe das Misstrauen. Die Situation droht zu eskalieren.
„Tatort“ aus Köln: Dreharbeiten in Bunker in Kalk
Ein großer Teil des Films wurde in einem früheren Zivilschutzbunker in Köln-Kalk gedreht. Nach Angaben des WDR bot der Schutzraum während des Kalten Krieges Platz für mehr als 2.000 Menschen. Die dort gelagerten Vorräte hätten im Ernstfall etwa zwei Wochen reichen sollen.
Klaus J. Behrendt beschrieb die Dreharbeiten als kalt, dunkel und beklemmend. Auch Dietmar Bär zeigte sich skeptisch gegenüber Überlebenstrainings und der Vorstellung, sich im Fall einer weltweiten Katastrophe dauerhaft in einem Bunker verstecken zu können.
Das Drehbuch stammt von Eva Zahn und Volker A. Zahn. Das Autorenduo war bereits für mehrere Kölner Folgen verantwortlich, darunter „Abbruchkante“, „Siebte Etage“ und „Colonius“.
Regie führte Marcus Weiler. Neben Behrendt und Bär sind unter anderem Ann-Kathrin Kramer, Katrin Wichmann, Paul Ahrens, Dominik Flade und Denis Marshall Ölmez zu sehen. Zum festen Kölner Team gehören erneut Roland Riebeling, Tinka Fürst und Joe Bausch.
Katharina Schüttler kehrt zum Kölner „Tatort“ zurück
Für Katharina Schüttler ist die Folge eine Rückkehr zum Kölner „Tatort“ nach fast drei Jahrzehnten. Bereits 1997 spielte sie in „Bombenstimmung“, dem zweiten gemeinsamen Fall von Ballauf und Schenk, eine Schülerin.
Gedreht wurde „Die letzten Menschen von Köln“ vom 11. März bis zum 10. April 2025 in Köln und Umgebung.










