Beim Wandern in Schottland
Bergretter eilen Hund zu Hilfe – dann staunen sie nicht schlecht
15.07.2026 – 04:40 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Labrador kann am schottischen Berg Ben Nevis nicht mehr weiterlaufen. Die Ursache erstaunt seine Retter.
In Schottland ist ein Hund vom Berg Ben Nevis gerettet worden, nachdem er sich offenbar mit Cannabis vergiftet hat. Wie die Rettungsorganisation Lochaber Mountain Rescue Team auf Facebook berichtete, sei der schwarze Labrador namens Tokyo mit seiner Besitzerin Christina Bluhme auf dem halben Weg zum Gipfel des 1.345 Meter hohen Bergs gewesen.
Plötzlich habe er seine Hinterbeine nicht mehr bewegen können und wurde immer wieder bewusstlos, hieß es in dem Bericht. Die alarmierten Retter legten den erschöpften Hund auf eine Trage und brachten ihn zu einem Tierarzt ins Tal.
Cannabis wohl am Weg gefunden
Dort vermuteten die Ärzte laut der BBC, dass Tokyo eine Cannabisüberdosis hatte. Er habe die Droge wohl auf dem Weg gefunden, sie könnte von jemandem weggeworfen worden sein. Für das Lochaber Mountain Rescue Team war es ein ungewöhnlicher Einsatz. In der Regel transportieren sie erschöpfte oder verletzte Menschen vom höchsten Berg in Großbritannien.
Der Labrador sei mittlerweile genesen und wieder bei seiner Besitzerin, einer Hundetrainerin, berichtet der britische „The Guardian“. Sie sei dankbar für die Rettungsaktion, sie selbst hätte den 25 Kilogramm schweren Hund nicht abtransportieren können. Ihr Rat an andere Hundebesitzer: „Eine kleine Erinnerung an alle Hundebesitzer – bitte denkt daran, dass weggeworfene Medikamente und andere giftige Substanzen manchmal sogar an den schönsten Orten im Freien zu finden sind“.











