„Große Sorge“
A4 am Eifeltor: Burmester fordert Vorbereitung auf Notfallszenario
10.07.2026 – 15:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Einschränkungen auf der A4 am Kölner Eifeltor treffen den Verkehr erheblich. Die Politik warnt die Autobahn GmbH vor einem Notfallszenario.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) fordert die Autobahn GmbH auf, im Fall der Einschränkungen auf der A4 am Kölner Eifeltor kurzfristig neue Maßnahmen einzuleiten. Gemeinsam mit seinem Hürther Amtskollegen Dirk Breuer und Frank Rock (beide CDU), Landrat des Rhein-Erft-Kreises, möchte Burmester Entlastung auch auf den umliegenden Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen schaffen.
In dem Schreiben an den Direktor der Autobahn GmbH, das der Kölner Redaktion von t-online vorliegt, heißt es: „Mit großer Sorge sehen wir die erheblichen Auswirkungen auf die betroffenen Städte, die Anwohnerinnen und Anwohner, die Pendlerinnen und Pendler sowie die ansässigen Unternehmen.“ Insbesondere eine kurzfristige Vollsperrung könnte zu weiteren Problemen führen.
A4 am Eifeltor: Vollsperrung ab Freitag – Burmester appelliert an Bund
Das Trio fordert in dem Schreiben eine Beschleunigung der Planungen zum Ersatzneubau der maroden Brücke am Kölner Eifeltor. Dieser ist laut Gutachtern unausweichlich. Im Gegensatz zum Neubau an der Bonner Nordbrücke, der bis 2028 erfolgen soll, steht hierfür allerdings noch kein Termin fest. Sie warnen vor „weitere erhebliche Belastungen“ für die betroffenen Kommunen.
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Zudem soll der Verkehr durch „dynamische Wegweiser“ künftig intelligenter geleitet werden. Auch der Schwerlastverkehr soll die Autobahn bereits frühzeitig verlassen, um lange Staus in Köln und der Region zu vermeiden. Bis zur Vollsperrung ab diesem Freitag war die A4 in Fahrtrichtung Köln für Lkw ab 7,5 Tonnen gesperrt. Mit Einrichtung der Schrankenanlage sollen zumindest Fahrzeuge bis zu einem Gewicht von 44 Tonnen wieder über die Brücke fahren dürfen.
Kölner Eifeltor: Vorbereitung für Vollsperrung soll getroffen werden
Außerdem sollen weitere Maßnahmen im Bereich der Kölner Autobahnringe schneller umgesetzt werden. Dafür sollen die Verantwortlichen alle möglichen Register ziehen. Geprüft werden sollen unter anderem technische Möglichkeiten, um den Verkehr zu beeinflussen, sowie die Erweiterung einzelner Autobahnabschnitte auf weitere Spuren.












