Ein weiterer Grund, ein Atherom zu entfernen, kann seine Lage oder Größe sein. Atherome nehmen meist langsam an Größe zu. Befinden Sie sich auf dem Kopf, können sie etwa das Kämmen oder Bürsten behindern.
Nicht zuletzt empfinden manche Betroffene ein Atherom aus ästhetischer Sicht als unangenehm, sodass sie es gern entfernen lassen möchten – etwa, wenn sich die Zyste im Gesicht befindet.
Atherom entfernen: Das macht der Arzt
Atherom nicht selbst entfernen
Wenn Sie ein Atherom ausdrücken, aufstechen oder anderweitig manipulieren, können Krankheitserreger in die Haut eindringen. Dann entzündet sich das Atherom. Daher sollten Sie niemals versuchen, es selbst zu entfernen.
Epidermal- und Trichilemmalzysten kann der Arzt in einem kleinen operativen Eingriff entfernen und die Wunde mit wenigen Stichen vernähen. Dabei wird er versuchen, die Zyste möglichst vollständig herauszuoperieren. Gelingt dies nicht, kann das Atherom an der betroffenen Stelle wiederkehren.
In den meisten Fällen findet der Eingriff in der Arztpraxis unter örtlicher Betäubung statt und die betroffene Person kann im Anschluss wieder nach Hause gehen. Seltener, etwa wenn das Atherom sehr groß ist, können eine Vollnarkose und ein stationärer Aufenthalt nötig sein.
Bei einem akut entzündeten Atherom ist es sinnvoll, mit der Operation abzuwarten, bis die Entzündung abgeklungen ist. Hat sich aus einem entzündeten Atherom bereits ein Abszess gebildet, wird der Arzt diesen mit einem Skalpell öffnen und den Eiter abfließen lassen. Anschließend kann er die Wunde reinigen und entzündetes Gewebe entfernen. Unter Umständen ist zusätzlich eine Antibiotikatherapie nötig.
Gut zu wissen
Sehr selten entartet ein Atherom zu Krebs. Daher wird der Arzt nach der Entfernung eine Gewebeprobe nehmen und im Labor untersuchen lassen.
Atherom entfernen: Welche Risiken birgt die Operation?
Fast immer verläuft der Eingriff komplikationslos. Dennoch birgt jeder chirurgische Eingriff gewisse Risiken.
Zu den möglichen Komplikationen zählen:
- längere/stärkere Blutungen nach dem Eingriff,
- Probleme mit der Wundheilung oder
- eine Infektion der Wunde.
Ob und wie lange die oder der Behandelte nach der Operation krankgeschrieben wird und ob danach Schmerzen auftreten, richtet sich vor allem danach,











