„Eindruck hinterlassen“
Mary von Dänemark zeigt sich bewegt von ihrem berühmten Gast
12.06.2026 – 10:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Dänemarks Königin Mary empfängt eine Frau, deren Geschichte weit über Frankreich hinaus diskutiert wird: Gisèle Pelicot. Die Royal zeigt sich beeindruckt.
Mary von Dänemark ist bewegt. Die Königin hat sich mit der Französin Gisèle Pelicot getroffen, deren Vergewaltigungsfall weltweit Empörung ausgelöst hatte. In einem Instagram-Beitrag teilt Mary Momente der Begegnung.
Die beiden Frauen waren im Schloss Fredensborg zusammengekommen. Fotos zeigen sie im Garten des Anwesens sowie bei einem Gespräch an einem Tisch. In dem Beitrag erinnert der Palast an Pelicots Fall. Ihre „erschütternde Geschichte und ihr Mut, offen darüber zu sprechen, haben bei Ihrer Majestät der Königin großen Eindruck hinterlassen“.
Internationale Bekanntheit erlangte Pelicot im Jahr 2024 durch ein aufsehenerregendes Gerichtsverfahren. Sie hatte darauf bestanden, dass der Prozess gegen ihren damaligen Ehemann und weitere Angeklagte öffentlich geführt wird. Ihr Ex-Mann betäubte und missbrauchte sie über Jahre hinweg wiederholt und ermöglichte anderen Männern, sie zu vergewaltigen.
Der dänische Königspalast würdigt in seinem Beitrag „die stoische Ruhe, die sie während des gesamten Verfahrens bewies, sowie ihre würdevolle Stimme, die eine breite öffentliche Debatte über sexuelle Gewalt gegen Frauen angestoßen und zu einem tieferen Verständnis für dieses Thema beigetragen“ habe.
Pelicot traf auch Königin Camilla
Bei ihrem Treffen sprachen sie laut Palast unter anderem über Pelicots Autobiografie „Eine Hymne an das Leben“, ihr heutiges Leben und die Frage, wie sie ihre öffentliche Bekanntheit für andere Menschen nutzen konnte.
Bereits im Februar hatte Pelicot eine europäische Königin getroffen. Damals empfing Königin Camilla sie im Clarence House in London. Nach dem Ende des Prozesses hatte Camilla der Französin bereits geschrieben und ihren „Mut“ gewürdigt. Dabei erklärte sie: „Ich wollte Ihnen unbedingt schreiben, um Ihnen meine aufrichtige Bewunderung für den Mut und die Würde auszudrücken, mit denen Sie den schrecklichen Verbrechen begegnet sind, die an Ihnen begangen wurden.“











