Streit schwelt seit Jahren
Karl Lauterbach warnt vor Entwicklung in seiner Nachbarschaft
12.06.2026 – 14:45 UhrLesedauer: 2 Min.
„Das war zum Teil unerträglich“: Karl Lauterbach spricht über die Lage in seinem Veedel – und warnt vor einer drohenden Entwicklung.
Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lebt gerne in der Nähe des Brüsseler Platzes – und das aus gutem Grund: „Ich erlebe den Brüsseler Platz als sehr lebendig“, schreibt der Kölner in einem Gastbeitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitagsausgabe). Doch genau diese Lebendigkeit des Veedels sieht er nun in Gefahr.
Der Bundestagsabgeordnete für den Kölner Norden und Leverkusen beschreibt den Platz im Belgischen Viertel als Ort, an dem „Jung und Alt“ zusammenkommen, „die Stimmung ist gelöst, es wird viel diskutiert und gelacht“. Besonders gern besuche er das Café Belgique, das sich über die Jahre seinen „sehr belgischen Charakter“ bewahrt habe.
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Lauterbach warnt vor „totem Platz“ im Belgischen Viertel
Gleichzeitig räumt Lauterbach ein, dass der Platz zeitweise „total überlaufen“ und „zum Teil unerträglich“ gewesen sei. Dennoch hält Lauterbach die mittlerweile verschärften Regeln für die Gastronomie für problematisch. Seine Sorge sei, so heißt es in dem Gastbeitrag, „dass die Lebendigkeit am Brüsseler Platz ein Stück weit absterben könnte.“ Sein Fazit: „Das darf kein toter Platz werden, davon haben wir in Köln schon genug.“
Im Video | Karl-Lauterbach-Panne löst Gelächter aus
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Lauterbach plädiert für eine Mittellösung: Gäste sollten am Platz „sitzen und dort abends essen und auch ein Glas Wein oder ein Bier trinken können, im Sitzen und mit einer geregelten Bedienung“. Die Wirte müssten dabei darauf achten, dass es nicht zu laut werde. Für Menschen, die auf dem Platz selbst stehen oder umherlaufen, solle dagegen ein Alkoholverbot gelten.
Die Lärmproblematik am Platz müsse man trotzdem „ernst nehmen“, so der Politiker, doch die Regeln dürften „nicht so streng sein, dass es kein Leben mehr gibt am Platz“.
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