Das Wetter kippt
Gewitter mit Hagel und Sturm – Schafskälte kommt
Aktualisiert am 07.06.2026 – 19:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Freibad-Tag steht bevor. Aber der Deutsche Wetterdienst warnt: Es ziehen Gewitter auf – mit Hagel und Sturm.
Ausläufer eines Nordsee-Tiefs bringen mäßig warme Atlantikluft nach Deutschland. Im Süden geraten diese Luftmassen unter Zwischenhocheinfluss, während im Norden der Tiefdruckeinfluss überwiegt.
Die Folgen laut Deutschem Wetterdienst (DWD): Am Sonntag müssen die Menschen im Norden mit einzelnen kurzen Gewittern rechnen, teils könnten diese kleinen Hagel und stürmische Böen mit sich bringen. Von der Nordsee bis Schleswig-Holstein und nach Fehmarn erreichen die Böen bis zu 70 km/h. Der DWD warnt amtlich: In rund 20 Landkreisen und kreisfreien Städten besteht bis zum Abend Warnstufe 1 von 4. Leichte Gegenstände könnten herumgewirbelt werden. Auf dem Brocken gilt wegen Sturmböen sogar Warnstufe Orange, das ist Stufe 2 von 4. Äste könnten herabstürzen.
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Am Montag klettern die Temperaturen. Der DWD prognostiziert eine Erwärmung auf 20 bis 25 Grad in der Nordwesthälfte und auf 24 bis 28 Grad in der Südosthälfte. Nach Schulschluss dürfte es insbesondere in Bayern und Baden-Württemberg viele Schülerinnen und Schüler in die Freibäder ziehen.
Unwetter am Montag möglich
Aber Vorsicht: Das Wetter kippt. Schon ab dem Montagnachmittag ziehen von Westen her einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen auf. Im Schwarzwald erwartet der DWD bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Unwetterartige Entwicklungen sind demnach nicht ausgeschlossen.
In der Nacht zum Dienstag verlagern sich die Schauer und Gewitter weiter in den Osten und Südosten. Tagsüber rechnet der DWD am Alpenrand teils mit mehrstündigem und gewittrigem Starkregen. Auch in der Nordwesthälfte krachen einzelne Gewitter mit Sturmböen los. Insgesamt wird es spürbar kühler: Im Osten sind noch einmal 22 Grad drin, sonst erreichen die Höchstwerte nur noch 15 bis 22 Grad.
Schafskälte 2026: Die Temperaturen fallen
Am Mittwoch soll es weitere Schauer und Gewitter geben, dabei sind vor allem in der Nordwesthälfte stürmische Böen nicht ganz ausgeschlossen. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 21 Grad, die Tiefstwerte zwischen 10 und 15 Grad.
Die sogenannte Schafskälte ist da: Dabei handelt es sich um eine meteorologische Singularität, wie der Diplom-Meteorologe Dominik Jung t-online erklärt – also um eine Wetterbesonderheit, die zu einer bestimmten Jahreszeit auffällig oft auftritt.
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