Nach WM-Debatte
Manuel Neuer verursacht schnelles Gegentor gegen Real Madrid
15.04.2026 – 21:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einem überragenden Hinspiel war die Diskussion um ein WM-Comeback von Manuel Neuer wieder entfacht. Im Rückspiel gegen Real Madrid leistete er sich nach wenigen Sekunden einen schweren Fehler.
Manuel Neuer ist im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid schon nach wenigen Sekunden ein schwerer Fehler unterlaufen. Die Partie in der Münchner Allianz Arena lief gerade einmal 37 Sekunden, da bekam der Bayern-Torhüter einen Rückpass von Joshua Kimmich an die Sechzehnerkante gespielt. Statt den Ball in Ruhe anzunehmen, wollte Neuer den Ball mit dem linken Fuß direkt weiterspielen.
Dabei übersah aber den Laufweg von Reals Arda Güler und spielte diesem einen Pass direkt in den Fuß. Güler nahm den Ball direkt und verwandelte die Chance direkt in das 1:0. Zwar schaffte Bayern kurze Zeit später das 1:1, doch in der 29. Minute ging Real durch einen direkten Freistoß von Güler wieder in Führung. Auch dabei sah Neuer zumindest etwas unglücklich aus.
Der schwere Fehler von Neuer kommt, nachdem der 40-Jährige im Hinspiel vor einer Woche mit neun Paraden noch eine überragende Leistung gezeigt und damit entscheidend zum 2:1-Sieg des deutschen Rekordmeisters beigetragen hatte. Daraufhin war öffentlich erneut über eine Rückkehr Neuers in die Nationalmannschaft für die WM im kommenden Sommer diskutiert worden.
Auch beim übertragenden Streamingdienst Dazn kam das Thema vor dem Rückspiel auf den Tisch. Experte Sami Khedira zeigte sich von der Debatte genervt. „Den Oli Baumann, den killen wir gerade. Den killen wir in den Medien, wie wir hier stehen“, sagte der Weltmeister von 2014. „Und ich glaube, das hilft weder Julian, noch Deutschland, noch dem Jungen selber“, ergänzte der 39-Jährige mit Blick auf Bundestrainer Julian Nagelsmann und Torwart Oliver Baumann.
Khedira sagte zudem: „Wir schaden einem Menschen, einem Spieler, der die Nummer eins sein soll in zwei Monaten. Und das ist Oli Baumann. Das ist einfach nicht korrekt. Es ist nicht gut.“
Michael Ballack sah das etwas anders. Der frühere Weltklasse-Fußballer sagte in der Diskussion mit Khedira: „Es muss auch erlaubt sein, über die besten Spieler zu diskutieren. Es ist eine Leistungsgesellschaft. Die Diskussion muss auch Baumann aushalten.“
Der 35 Jahre alte Baumann ist derzeit der Stammtorwart in der Nationalmannschaft. „Wenn er als Nummer ein zur WM geht, dann stehen auch alle hinter ihm. Das trauen ihm auch alle zu“, sagte Ballack.











