Für den guten Zweck
Trikot von Radstar Pogačar für Rekordsumme verkauft
15.04.2026 – 16:52 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Auktion von Radstar Tadej Pogačar zeigt, dass nicht nur die Trikots von Fußballern begehrt sind. Der Rekorderlös kommt Bedürftigen zugute.
Das Trikot, das Tadej Pogačar bei Mailand–Sanremo trug, ist für 95.100 Euro versteigert worden. Damit handelt es sich um das teuerste Radtrikot der Geschichte. Der Weltmeister hatte das Jersey bei seinem ersten Triumph bei dem Monument in Norditalien getragen – obwohl es nach einem Sturz kurz vor der Cipressa zerrissen war.
Der Erlös kommt seiner eigenen Stiftung zugute. Pogačar, vierfacher Gewinner der Tour de France, kündigte zudem an, den Betrag zu verdoppeln. Die vom slowenischen Radstar und seiner Verlobten Urška Žigart gegründete Organisation „sammelt Spenden und verteilt diese an Menschen, die von Katastrophen betroffen sind, sowie an kranke Kinder“, heißt es auf der Instagram-Seite.
Das Rennen selbst verlief für den Weltmeister turbulent. Kurz vor der entscheidenden Phase am Anstieg zur Cipressa, wo Pogačar in der Vergangenheit häufig attackierte, war er in einen Sturz verwickelt. Dennoch kämpfte er sich zurück an die Spitze und setzte erneut an.
Nur Tom Pidcock und Mathieu van der Poel konnten folgen. Am Poggio musste van der Poel abreißen lassen. Pogačar entschied den Sprint auf der Via Roma gegen seinen verbliebenen Begleiter für sich und feierte damit seinen ersten Sieg bei „La Primavera“.
Sechs Tage später wurde das signierte Trikot versteigert. Das Startgebot lag bei 1000 Euro, den Zuschlag erhielt eine anonyme Person.










