Bayern-Trainer reklamiert
„Jetzt ist der Trainer gesperrt?“
Aktualisiert am 16.04.2026 – 00:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Bayern München setzt sich in einem furiosen Viertelfinal-Rückspiel (4:3) gegen Real Madrid durch. Im Halbfinale wird Trainer Vincent Kompany jedoch fehlen.
Bayern-Trainer Vincent Kompany wird im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris Saint-Germain fehlen. Der Belgier hat während des Viertelfinal-Rückspiels gegen Real Madrid (4:3) seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb gesehen und muss daher das Spiel in Paris von der Tribüne verfolgen.
Kompany hatte sich im Zuge des Treffers zum 3:2 durch Real Madrids Kylian Mbappé zu sehr echauffiert. Vorangegangen war ein vermeintliches Foulspiel von Antonio Rüdiger an Bayern-Verteidiger Josip Stanišić. Zu viel für den Belgier, der lautstark reklamierte.
Für Schiedsrichter Slavko Vinčić war das jedoch offenbar auch zu viel. Zu viele Emotionen. Der Slowene zeigte Kompany die folgenreiche Gelbe Karte.
Kurios: Bayerns Sportvorstand Max Eberl hatte die Sperre wohl nicht auf dem Schirm, als er zum Interview bei DAZN kam. Moderatorin Laura Wontorra sprach den 52-Jährigen darauf an, der antwortete mit einer Gegenfrage: „Ist das so?“ Danach enthüllte er einen Moment aus den Katakomben nach der Partie: „Wir sind in die Kabine gekommen und haben gesagt: ‚Großartig, kein Spieler gesperrt.‘ Jetzt ist der Trainer gesperrt?“
Die kurze Antwort von Wontorra: „Ja, das ist so. Wir haben das dreimal gecheckt.“ Auf eine Nachfrage machte Eberl jedoch klar, dass er sich aktuell mehr über das Weiterkommen freue, als er sich über die Sperre ärgere: „Das ist in 14 Tagen. Und da wird sich auch Vini etwas überlegen. Ja, es ist ärgerlich, wenn ich das jetzt höre, aber es trübt meine Freude über das Weiterkommen nicht.“










