LWS, HWS oder BWS
Welche Symptome bei Spinalkanalstenose typisch sind
Aktualisiert am 14.04.2026 – 08:28 UhrLesedauer: 3 Min.
Je nach betroffenem Wirbelabschnitt kann eine Spinalkanalstenose unterschiedliche Symptome hervorrufen. Erfahren Sie, welche das sein können.
Von einer Spinalkanalstenose sprechen Fachleute, wenn der Wirbelkanal (Spinalkanal) an einer oder mehreren Stellen der Wirbelsäule verengt ist und dadurch Druck auf das Rückenmark und/oder die sich dort verzweigenden Spinalnerven ausübt. Zum Zeitpunkt der Diagnose sind die meisten Betroffenen bereits etwas älter. Das Durchschnittsalter liegt bei 65 Jahren.
Je nachdem, welcher Abschnitt der Wirbelsäule betroffen ist, können unterschiedliche Symptome auftreten. Meist kommt es im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS), also im unteren Rücken, oder der Halswirbelsäule (HWS) zu einer Spinalkanalstenose. Die Brustwirbelsäule (BWS) ist eher selten betroffen.
Ob Symptome auftreten und wie stark diese sind, hängt auch davon ab, wie weit die Spinalkanalstenose bereits fortgeschritten ist. Zu Beginn treten nicht immer Beschwerden auf, denn die Erkrankung schreitet nur langsam fort. In der Regel verengt sich der Wirbelkanal jedoch mit der Zeit immer stärker. Zum Teil bestehen die Beschwerden nicht ständig, sondern lassen vorübergehend nach.
Welche Symptome im Einzelfall genau auftreten, lässt sich nicht sicher sagen. Prinzipiell gilt jedoch: Die Beschwerden stellen sich immer nur in jenen Körperbereichen ein, die unterhalb der Einengung liegen.
Am häufigsten entwickelt sich eine Spinalkanalstenose in der Lendenwirbelsäule (LWS). Der Fachausdruck dafür lautet lumbale Spinalkanalstenose. Meist sind die unteren Lendenwirbelkörper 3 und 4 beziehungsweise 4 und 5 von der Einengung betroffen.
Eine Verengung des Spinalkanals in der Lendenwirbelsäule kann sich unter anderem durch folgende Symptome bemerkbar machen:










