„Verantwortung liegt bei den Tätern“
Cathy Hummels solidarisiert sich mit Collien Fernandes
Aktualisiert am 20.03.2026 – 19:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Zahlreiche Prominente solidarisieren sich nach den Vorwürfen gegen Christian Ulmen mit Collien Fernandes. Auch Cathy Hummels stellt sich an die Seite der Moderatorin.
Zusammen mit anderen Prominenten solidarisiert sich nun auch Cathy Hummels mit der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes. In einer Instagram-Story schrieb Hummels am Freitag: „Ich solidarisiere mich aus vollem Herzen mit Collien Fernandes“. Was diese erlebt habe, sei „leider kein Einzelfall“. Die Influencerin schreibt weiter, dass Fernandes Respekt dafür verdiene, „wie offen und mutig sie damit umgeht.“ Hummels fordert: „Sexualisierte Gewalt muss endlich ernst genommen werden“ und erklärt, dass dies sowohl auf gesellschaftlicher, als auch rechtlicher und nun digitaler Ebene geschehen müsse.
Collien Fernandes hat am Donnerstag im „Spiegel“ schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account. Demzufolge soll Ulmen über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Netz verbreitet haben. Aus ihrer eidesstattlichen Erklärung geht auch hervor, dass er gegenüber hunderten von Männern im Netz ihre Identität angenommen und diesen Männern in ihrem Namen sexuelle Avancen gemacht haben soll. Fernandes sprach unter anderem von „digitaler Vergewaltigung“.
Cathy Hummels nimmt den Fall zum Anlass, auch auf „eine ähnliche Erfahrung“ aufmerksam zu machen. Demnach soll es sich um Stalking, Verbreitung privater Inhalte und Chatverläufe sowie Fälschungen gehandelt haben.
Die Taten sollen sich im vergangenen Jahr zugetragen haben, jedoch habe sie keine Unterstützung bekommen. Brisant ist daran, dass besagte Chatverläufe wohl über den Messenger Threema weitergeleitet wurden – ein Dienst, der aufgrund seiner End-to-End-Verschlüsselung eigentlich als besonders sicher gilt.
„Ich habe den Fall damals zur Anzeige gebracht, aber ich habe nicht so konsequent für mich gekämpft, wie sie es jetzt tut“, so Hummels. „Aus Angst. Aus Überforderung. Und weil die emotionale Belastung einfach enorm war.“
Hummels beendet ihre Instagram-Story mit einer klaren Forderung: „Fake-Profile, anonyme Hetze und der Missbrauch privater Inhalte müssen konsequenter verfolgt und sanktioniert werden.“ Die Verantwortung liege „immer bei den Tätern.“
Christian Ulmen selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsbeistand, der Promi-Anwalt Christian Schertz, nennt die Veröffentlichungen in einer presserechtlichen Information „unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderung“











