Neue Europa-Rangliste
Diese Flughäfen machen das Reisen besonders entspannt
15.03.2026 – 06:50 UhrLesedauer: 3 Min.
Lange Schlangen, strenge Flüssigkeitsregeln, Stress vor der Sicherheitskontrolle – für viele beginnt der Urlaub am Flughafen eher hektisch. Eine neue Analyse zeigt, wo das Reisen in Europa angenehm geworden ist.
Der Weg bis zum Flugzeug ist für viele Passagiere der stressigste Teil der Reise. Unklare Regeln für Flüssigkeiten, volle Terminals oder lange Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle können so richtig frustrieren. Gleichzeitig arbeiten viele Flughäfen daran, genau diese Abläufe zu verbessern. Eine neue Untersuchung der Reiseplattform Omio zeigt, welche Flughäfen in Europa besonders passagierfreundlich sind. Dazu wurden 50 internationale Airports in Europa nach passagiernahen Kriterien bewertet, die den gesamten Weg durch den Flughafen, von der Anreise bis zum Aufenthalt im Terminal, abbilden.
Rom-Fiumicino belegt in der Analyse den ersten Platz unter Europas passagierfreundlichsten Flughäfen. Dort profitieren Reisende bereits von mehreren Neuerungen, die den Ablauf am Flughafen vereinfachen. Dazu gehören auch moderne Sicherheitskontrollen, bei denen Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Handgepäck bleiben können.
Auch zusätzliche Angebote sind vergleichsweise günstig. Ein Fast-Track-Zugang zur Sicherheitskontrolle kostet etwa 10 Euro. Mit diesem Service können Passagiere Warteschlangen überspringen und schneller zur Kontrolle gelangen. Ein Tagespass für die Flughafen-Lounge liegt bei moderaten 25 Euro. Zudem erreichen Reisende das Stadtzentrum von Rom mit öffentlichen Verkehrsmitteln in nur etwa 30 Minuten.
Derzeit stellen zahlreiche Flughäfen ihre Sicherheitskontrollen um. Neue Scanner ermöglichen es, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Handgepäck zu lassen. Dadurch entfällt für viele Passagiere das bisher übliche Auspacken von Laptops, Tablets oder Kameras.
18 der 50 von Omio untersuchten Flughäfen haben die neuen Flüssigkeitsregeln bereits eingeführt. An einzelnen Kontrollstellen dürfen Reisende teilweise sogar deutlich mehr als die bisherigen 100 Milliliter im Handgepäck mitführen, in manchen Fällen bis zu zwei Liter.
Zu den deutschen Flughäfen, an denen diese Regelungen bereits umgesetzt wurden, gehören auch Berlin-Brandenburg, Frankfurt und München. Am Flughafen Köln-Bonn wird die Sicherheitskontrolle aktuell umgerüstet.
Noch weiter verbreitet ist die neue Regel für elektronische Geräte: 35 von 50 Flughäfen erlauben inzwischen, dass Laptops oder Tablets im Handgepäck bleiben können.
Auch das Angebot von Fast-Track-Zugängen, wie bereits oben im Zusammenhang mit dem Airport Rom-Fiumicin erwähnt, ist eine Neuerung, die gerne von Reisenden angenommen wird. Die Preise für die schnelle Warteschlange unterscheiden sich dabei innerhalb von Europa stark. An einigen Flughäfen kostet der Service nur rund 5 Euro, etwa in Palermo oder Heraklion auf Kreta. Am Flughafen Zürich müssen Reisende hingegen 42 Euro zahlen.










