Kriminalstatistik 2025
In der Städteregion kommt kein Mörder unbestraft davon
02.03.2026 – 18:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Polizei Aachen präsentiert ihre Kriminalstatistik für das Jahr 2025. Besonders die Aufklärungsquote in einem Deliktbereich ist erstaunlich.
Die Polizei Aachen hat ihre Kriminalstatistik für das Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach sind die Straftaten im Bereich des Polizeipräsidiums Aachen im Vergleich zu 2024 zurückgegangen. 2025 verzeichnete die Polizei 48.268 Straftaten, 2024 waren es noch 380 mehr. Zum Bereich des Polizeipräsidiums Aachen gehören neben Aachen selbst auch die Städte Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Stolberg und Würselen sowie die Gemeinden Simmerath und Roetgen.
Trotz des positiven Trends sind laut der Statistik in einzelnen Deliktbereichen die Fallzahlen gestiegen. So gab es in der Städteregion im vergangenen Jahr 36 Fälle von Mord, Totschlag und versuchten Tötungsdelikten. Das ist ein Fall mehr als im Jahr 2024. In 91,9 Prozent der Fälle waren die Täter männlich.
Auch bei den Körperverletzungen gab es einen Anstieg: 2025 kam es in der Städteregion zu 4.978 Körperverletzungen, im Jahr 2024 waren es noch 256 weniger. In fast einem Viertel der Fälle ging es um gefährliche und schwere Körperverletzungen. Straftaten unter der Verwendung eines Messers, darunter auch Bedrohungen, stiegen um 7,2 Prozent auf 254 Fälle an.
Die Raubdelikte hingegen sind zurückgegangen: Gab es 2024 noch 370 Raubdelikte in der Städteregion, waren es im Jahr 2025 noch 339 – das entspricht einem Rückgang von 8,4 Prozent. Auch bei den Sexualdelikten war ein positiver Trend zu bemerken: Im Vergleich zum Jahr 2024 sanken die Fallzahlen um 120 Delikte auf 891 Fälle. Zu den Sexualdelikten zählen Vergewaltigungen, sexuelle Übergriffe und Nötigungen, sexueller Missbrauch, Kinder- und Jugendpornografie sowie exhibitionistische Handlungen und Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Die Aufklärungsquote bei den Sexualdelikten lag 2025 bei 84,2 Prozent. Allgemein liegt die Aufklärungsquote bei den Straftaten in der Städteregion bei 58,8 Prozent. Besonders hoch ist sie bei Tötungsdelikten wie Mord und Totschlag: Hier konnten die Ermittler im Jahr 2025 eine hundertprozentige Erfolgsquote verbuchen.










