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Die europäischen Märkte brachen am Montag zusammen, als die Folgen eines dramatischen Wochenendes mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran die Anleger auf dem gesamten Kontinent verunsicherten.
Der Euro Stoxx 50 verlor zur Eröffnung 2 %, während der breitere paneuropäische Stoxx 600 knapp dahinter bei -1,8 % lag – und der Ausverkauf zeigt keine Anzeichen für ein Ende.
Die regionalen Indizes von Frankfurt über Paris bis Mailand schreiben allesamt rote Zahlen, beunruhigt durch einen eskalierenden Konflikt, der den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erstickt und die Hisbollah am Sonntag in den Kampf verwickelt hat.
In London zeigt der FTSE 100 die nachhaltigere Reaktion und fällt nur um etwa 0,3 %.
Der deutsche DAX 30 verlor jedoch leicht 1 %, während der französische CAC 40 um mehr als 1,4 % fiel.
Der italienische FTSE MIB fiel um etwa 1,8 %, der niederländische NL 25 fiel um über 1 % und der spanische IBEX 35 verzeichnete einen starken Rückgang von mehr als 2 %.
Vor der Öffnung der europäischen Märkte befand sich der japanische Nikkei 225 bereits im freien Fall und ist derzeit um über 2,3 % gefallen.
Ebenso eröffneten die US-Futures am Sonntag niedriger, wobei der E-Mini S&P 500 um über 1,6 % und der E-Mini NASDAQ um mehr als 2 % fielen.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten haben die Aufsichtsbehörden den dramatischen Schritt unternommen, sowohl die Abu Dhabi Securities Exchange als auch den Dubai Financial Market für die nächsten zwei Tage zu schließen.
Die Kapitalmarktaufsicht hat keinen Versuch unternommen, die Situation zu beschönigen, und die Schließungen dienen ausdrücklich dazu, Panikverkäufe zu verhindern, nachdem in nur 48 Stunden unglaubliche 165 ballistische Raketen, 541 Drohnen und zwei Marschflugkörper auf das Land niedergegangen sind.
Öl und Edelmetalle
Während die Weltmärkte in den negativen Bereich abrutschten, stiegen die Rohölpreise am Montagmorgen im frühen Handel, da die Anleger weiterhin die möglichen Auswirkungen der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten auf die Energieversorgung abwägen.
Der Preis für ein Barrel US-Benchmark-Rohöl stieg zunächst um etwa 8 %. Später wurde es um 5,9 % höher bei 71,00 $ pro Barrel gehandelt. Brent-Rohöl stieg um 6,2 % auf 77,38 $ pro Barrel.
Gold ist um etwa 2,5 % gestiegen, während Silber um 2 % und Platin ebenfalls um 1,2 % zulegten.










