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Wirtschaft

3.500 neue Jobs geplant – Produktion wächst

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 19, 2026
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3.500 neue Jobs geplant – Produktion wächst

3.500 neue Jobs geplant

Tesla will in Deutschland expandieren

19.07.2026 – 18:29 UhrLesedauer: 2 Min.

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Tesla-Produktion in Grünheide (Symbolbild): Das Werk soll wachsen. (Quelle: Patrick Pleul/dpa)

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Die Nachfrage nach Elektroautos zieht wieder an. Das gibt dem Autobauer Tesla Rückenwind für seine Produktionspläne in Deutschland.

Der US-Elektroautobauer Tesla setzt dank wachsender Nachfrage und einer Gewinnsteigerung auf einen rasanten Ausbau der Produktion im deutschen Werk in Grünheide bei Berlin. „Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert die Gesellschaft eine deutlich steigende Produktionsmenge im Vergleich zum Vorjahr“, heißt es im Geschäftsbericht der Tesla Manufacturing Brandenburg SE für 2025. Die Kapazitätsauslastung solle entsprechend steigen. Mehr als 30 Märkte würden aus Grünheide beliefert, weitere Märkte sollten erschlossen werden. Der „Tagesspiegel“ hatte darüber bereits berichtet.

Tesla kündigte in diesem Jahr bereits das Ziel an, seine Produktion in Grünheide auf bis zu 7.500 Fahrzeuge pro Woche – das wären 375.000 im Jahr – hochzufahren und die Batteriezellfertigung auszubauen. Insgesamt sollen 3.500 neue Jobs entstehen.

  • Milliardär gegen Gläubiger: Das Endspiel hat begonnen

Tesla will die gesamte Wertschöpfungskette von der Batteriezelle bis zum fertigen Fahrzeug bündeln. Das sei „in dieser Form einzigartig in Europa“. Ein Ausbau des Werks war bisher an die Frage der Entwicklung der Märkte gekoppelt. Tesla profitiert auch von der erneuten staatlichen Förderung.

Ausbaupläne sind auch von Geopolitik abhängig

Das Unternehmen sieht aber auch Risiken. Weiter eskalierende geopolitische Spannungen sowie damit einhergehende negative gesamtwirtschaftliche Auswirkungen wie eine Unterbrechung von Lieferketten könnten sich negativ auf die Prognose auswirken, schreibt Tesla.

Die vollständige Abbildung der Batteriewertschöpfung in Grünheide bleibe an ökonomische Rahmenbedingungen geknüpft, weil die Zellproduktion in Europa im Vergleich mit USA und China großen Herausforderungen unterliege.

Höherer Jahresüberschuss – gesunkene Umsatzerlöse

Die Tesla-Tochtergesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2025 trotz eines bis dahin schwierigen Marktumfelds mit einem höheren Jahresüberschuss von 77,1 Millionen Euro ab, das war ein Plus von rund 20 Millionen Euro zu 2024. Die Kapazitätsauslastung lag mit 54 Prozent leicht unter dem Jahr zuvor mit 56 Prozent. Aktuell wird dort das Model Y produziert.

Die Umsatzerlöse sanken von 7,7 Milliarden Euro 2024 auf 7,1 Milliarden Euro 2025. Dies gehe vor allem auf gesunkene Produktionskosten zurück. Im Jahr 2025 rollten 202.000 Fahrzeuge von den Bändern in Grünheide, das war ein Minus von 9.000 Fahrzeugen. Die Entwicklung sei vor allem durch die Modellumstellung sowie die Integration neuer Varianten beeinflusst worden. Dennoch sei eine stabile Produktionsmenge erreicht worden.

Das Tesla-Werk in Grünheide wurde im März 2022 eröffnet. Die Fabrik hatte Ende 2025 laut Bericht rund 11.000 Beschäftigte inklusive Leiharbeiter. Sie ist Brandenburgs größter Industriebetrieb. Umweltschützer haben Bedenken, weil das Werk zum Teil in einem Wasserschutzgebiet liegt. Ein Bericht von Tesla ergab, dass die Fabrik das Grundwasser nicht belastet.

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