Gespräche laufen

Union Berlin will wohl Meistertrainer als neuen Coach


17.05.2026 – 08:21 UhrLesedauer: 1 Min.

Mauro Lustrinelli arbeitete vor 13 Jahren bereits als Co-Trainer von Union-Legende Urs Fischer. (Quelle: IMAGO/PIUS KOLLER/imago)

Marie-Louise Eta und Union Berlin beenden die Saison durch einen 4:0-Heimsieg versöhnlich. Nun ist wohl auch klar, wie es auf der Trainerposition weitergeht.

Der 1. FC Union Berlin hat wohl einen neuen Trainer für die kommende Saison gefunden. Wie Sky und „kicker“ berichten, soll Mauro Lustrinelli die Köpenicker im Sommer übernehmen. Klub und Trainer sollen sich bereits in Gesprächen befinden.

Der 50-Jährige war in dieser Saison mit dem FC Thun als Aufsteiger in der Schweizer Liga überraschend Meister geworden und steht dort eigentlich noch bis 2028 unter Vertrag. Union hatte sich laut „kicker“ zuvor intern darauf festgelegt, einen Trainer finden zu wollen, der junge Spieler fordert und fördert sowie aktiven, mutigen Fußball spielen lässt. Zudem soll er fließend Deutsch sprechen.

Der sechste Trainer in drei Jahren für Union Berlin

Genau dieses Profil erfüllt Lustrinelli – zumindest nach eigenen Angaben. In einem „kicker“-Interview beschrieb er seinen Stil als „offensiv und dynamisch“. Er sagte: „Hohes Pressing, nach Ballgewinn wollen wir schnell und vertikal umschalten. Sobald es möglich ist, in den Rücken der Abwehr zu kommen, suchen wir genau das.“

Der Schweizer wäre seit dem Ende der Ära Urs Fischer 2023 bereits der sechste Trainer an der Seitenlinie der Eisernen. Steffen Baumgart hatte sich mit 464 Tagen noch am längsten im Amt gehalten. Die Engagements von Marco Grote, Nenad Bjelica, Bo Svensson und Eta waren dagegen jeweils nur kurze Episoden.

Damit ist auch klar, dass Marie-Louise Eta wie geplant Cheftrainerin des Frauenteams des 1. FC Union wird.

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