Bislang warten die Anhänger noch auf eine offizielle Bestätigung des Moore-Deals. Immerhin: Der FC könnte bei einer Leihe bekannte Konkurrenten ausstechen, darunter Borussia Dortmund.

Blick auf das Rheinenergiestadion (Archivfoto): Der 1. FC Köln will wachsen. (Quelle: Marco Bader/imago)

Der 1. FC Köln träumt von einer XXL-Arena. Präsident Jörn Stobbe hat im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ konkrete Ausbaupläne für das Rhein-Energie-Stadion angedeutet. Aktuell bietet die Arena 50.000 Plätze, viele Fans gehen bei der Kartenvergabe leer aus.

Der seit knapp einem Jahr amtierende FC-Boss denkt groß: Ein Ausbau auf 55.000 oder 60.000 Plätze reiche nicht aus. „Wirtschaftlich macht es nur Sinn, wenn man nicht von 50 auf 55 oder 60.000 geht, sondern wirklich auf 75.000“, so Stobbe – bei allen Hürden, die ein solches Mammutprojekt mit sich bringen würde.

Zur Finanzierung bringt Stobbe eine eigene Immobiliengesellschaft ins Spiel, finanziert über Crowdfunding oder einen Partner – allerdings nur, „solange er auf Vereinsebene kein Mitspracherecht hat“.

Neues Interesse: Schnappt der BVB den Kölnern Regula weg?

Marcel Regula bei einem Testspiel von Zaglebie Lubin: Der 19-Jährige gilt als größtes Talent des Vereins, der polnische Erstligist fordert allerdings eine Millionenablöse. (Quelle: IMAGO/Tomasz Karczewski/imago)

Der 1. FC Köln könnte Konkurrenz beim Buhlen um das polnische Mittelfeldtalent Marcel Regula bekommen. Der 19-Jährige, der seit Wochen mit einem Wechsel zum 1. FC Köln in Verbindung gebracht wird, wird offenbar auch von Borussia Dortmund beobachtet. Das berichtet das polnische Portal „Mecyzki“. BVB-Scout Bastian Schulz soll Regula bereits bei einem Test am Wochenende beobachtet haben.

Bislang galten die Kölner als Favoriten im Poker um Regula. Der 19-Jährige könnte die FC-Offensive nach dem Abgang von Jakub Kamiński wieder verstärken. Das Problem ist dem Vernehmen nach die Ablösesumme. Lubin soll bis zu acht Millionen Euro für Regula fordern. Die Kölner hoffen darauf, dass der finanziell angeschlagene Klub im Laufe des Transfersommers noch ein wenig nachgibt.

Durch das Interesse des BVB kommt nun neuer Druck in die Verhandlungen. Diese sind nach dem Transferstreit zwischen Köln und Dortmund um Said El Mala auch nicht ganz ohne Schärfe. Zumal der BVB bei einer Ablösesumme von acht Millionen Euro wohl weniger Probleme hätte, als die Kölner.

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