Bundesliga am Sonntag

Dortmund fertigt Freiburg ab und festigt Platz zwei


Aktualisiert am 26.04.2026 – 19:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Waldemar Anton (l.) und Ramy Bensebaini bejubeln den Treffer des Algeriers zum 3:0. (Quelle: IMAGO/JOERAN STEINSIEK/imago)

Schon nach rund 30 Minuten hat Dortmund den Deckel auf die Partie gemacht. Freiburg kommt nicht mehr heran und muss einen Rückschlag im Europa-Rennen hinnehmen.

Borussia Dortmund hat den SC Freiburg souverän am Sonntagnachmittag mit 4:0 (3:0) besiegt. In einer starken Anfangsphase belohnte sich das Team um Trainer Niko Kovač früh durch Tore von Maximilian Beier (8.), Serhou Guirassy (14.) und Ramy Bensebaini (31.). Freiburg kam nicht mehr zurück in die Partie, ein Tor von Lukas Kübler (55.) wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen. Fábio Silva erzielte kurz vor Ende der Partie den Schlusspunkt (87.).

Für Freiburg ist es nach dem Pokal-Aus unter der Woche ein nächster Rückschlag. Das Team von Trainer Julian Schuster kämpft in der Tabelle gegen Eintracht Frankfurt um den siebten Rang, der für die Teilnahme an der Conference League berechtigt. Durch die Pleite und den Punkt der SGE am Samstag sind die Hessen nun vorbeigezogen. Dortmund hingegen hat den zweiten Platz gefestigt und sich die Teilnahme an der Champions League im kommenden Jahr gesichert.

Zwischen dem Halbfinal-Aus im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart und dem Halbfinal-Hinspiel in der Europa League bei Sporting Braga ließen die Gäste indes auch jeglichen Biss vermissen. Alle drei Treffer vor der Pause durch Beier (8. Minute), Guirassy (14.) und Bensebaini (36.) resultierten aus heftigen individuellen Abwehrfehlern. Der eingewechselte Silva (87.) erzielte kurz vor Schluss den Endstand.

Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte auf gleich sieben Positionen rotiert. Das hatte es unter seine Ägide bislang noch nie gegeben. Johan Manzambi und Matthias Ginter standen nach dem intensiven Pokal-Fight in Stuttgart gar nicht erst im Kader.

Einmal mehr ging der Sportclub so in Dortmund unter. Aus den vergangenen sechs Auswärtsspielen bei den Schwarzgelben gelang Freiburg bei 25 Gegentoren nicht ein Punkt. Allzu konsequent nutzte der BVB auch dieses Mal die teils grotesken Abwehrschnitzer aus. Beim ersten Gegentor patzte Derry Scherhant, sodass der flinke Außenstürmer Beier ohne Probleme ein steiles Bensebaini-Zuspiel ersprintete und sicher verwertete.

Nur sechs Minuten später schlief Ifechukwu Ogbus, sodass Guirassy ein überlegtes und feines Zuspiel von Julian Brandt ins Netz spitzeln konnte. Bensebainis Kopfball-Tor nach einem Eckball von Julian Ryerson war schon die frühe Vorentscheidung. Diesmal hatte Igor Matanović nicht aufgepasst. Für Ryerson war es bereits der neunte Eckball in dieser Saison, der zu einem Torerfolg führte – Ligabestwert.

Share.
Exit mobile version