Airbag-Probleme beim iX3
Erneuter Rückruf für neues BMW-SUV
05.06.2026 – 15:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Wenige Tage nach einem Rückruf wegen möglicher Stromschlag-Gefahr muss BMW den neuen iX3 erneut in die Werkstatt holen. Diesmal geht es um die Airbags.
BMW muss den neuen iX3 innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal zurückrufen. Nachdem zuletzt ein Problem mit der Ladeelektronik für Schlagzeilen gesorgt hatte, geht es nun um die Airbags des Elektro-SUVs.
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wurden bei betroffenen Fahrzeugen Airbag-Komponenten nicht gemäß den Vorgaben verschraubt. Dadurch könnte sich der Airbag bei einem Unfall nicht korrekt entfalten. Zudem bestehe die Möglichkeit, dass sich der Gasgenerator aus seiner Position löst und Fahrzeuginsassen trifft.
Betroffen sind laut KBA Fahrzeuge des BMW iX3 aus dem Produktionszeitraum vom 18. Dezember 2025 bis zum 8. Mai 2026. Weltweit sollen 4.843 Fahrzeuge betroffen sein, davon 1.071 in Deutschland.
Das wird in der Werkstatt überprüft
In den Werkstätten wird die Verschraubung der Kopfairbags auf beiden Fahrzeugseiten überprüft und bei Bedarf nachgearbeitet. Dem KBA sind eigener Aussage nach bislang keine Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Mangel bekannt geworden.
Unklarheit herrscht allerdings über die genaue Zahl der betroffenen Fahrzeuge. Wie das Fachmagazin „Auto Motor und Sport“ berichtet, nennt BMW auf Anfrage lediglich 2.913 Fahrzeuge. Zudem gibt der Hersteller einen anderen Produktionszeitraum an. Eine Erklärung für die Abweichungen liegt bislang nicht vor.
Erster Rückruf betrifft nur 145 Fahrzeuge
Für den neuen iX3 ist es bereits der zweite Rückruf innerhalb kurzer Zeit. Erst vor wenigen Tagen hatte BMW eine kleine Zahl von Fahrzeugen wegen eines Fehlers in der Ladeelektronik zurückgerufen. Hier besteht laut KBA die Gefahr, dass beim Laden Spannung an der Karosserie anliegen könnte. Wer das Fahrzeug während des Ladevorgangs berührt, könnte einen Stromschlag erleiden.
Von diesem Rückruf sind nach KBA-Angaben weltweit 145 Fahrzeuge betroffen, darunter 28 in Deutschland. Auch in diesem Fall sind keine Sach- oder Personenschäden bekannt geworden.










