Handball-Champions-League

Zweimal Finale, zweimal Silber – Füchse Berlin warten auf den Titel

14.06.2026 – 21:22 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Füchse-Spieler waren nach der Final-Niederlage gegen den FC Barcelona enttäuscht. (Quelle: Marius Becker/dpa/dpa-bilder)

Barcelona schlägt die Füchse Berlin 37:34 und holt seinen 13. Champions-League-Titel. Für Berlin ist es das zweite Finale in Folge ohne Titelgewinn.

Die Füchse Berlin haben das Champions-League-Finale im Handball zum zweiten Mal in Folge verloren. In der Kölner Arena unterlagen sie dem FC Barcelona mit 34:37. Im Vorjahr hatte der Berliner Club das Endspiel gegen den SC Magdeburg verloren.

Barcelona kontrollierte die erste Halbzeit und ging mit einer 20:16-Führung in die Pause. Torhüter Emil Nielsen hielt die Berliner Angriffe über weite Strecken auf. Welthandballer Mathias Gidsel, der als bester Torschütze der gesamten Königsklassen-Saison ausgezeichnet wurde, traf in der ersten Halbzeit erst nach 25 Minuten zum 12:16.

Gidsel: „Das tut extrem weh“

Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Füchse. Barcelona zog zwischenzeitlich auf 25:19 davon, Berlin kam bis auf 30:32 heran. Den Ausgleich schafften die Füchse nicht mehr. Gidsel erzielte insgesamt acht Treffer.

„Das tut extrem weh. Wir haben alles probiert und gekämpft, deswegen stehen wir hier auch alle und sind leer“, sagte Gidsel bei DAZN. Füchse-Coach Nicolej Krickau erklärte: „Aber wir kommen definitiv zurück.“

Das Spiel verfolgten 20.122 Zuschauer in der Kölner Arena – nach Angaben des Berichts eine Rekordkulisse für ein Handball-Finale dort. Für Barcelona war es der 13. Champions-League-Titel.

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