Deutscher ist Europameister

Ruppert gewinnt Gold im 3.000-Meter-Hindernislauf

Aktualisiert am 16.08.2026 – 22:25 UhrLesedauer: 1 Min.

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Im 3.000-Meter-Hindernislauf wird Frederik Ruppert seiner Favoritenrolle gerecht. Es ist das erste EM-Gold seit 28 Jahren in dieser Disziplin.

Hindernisläufer Frederik Ruppert hat sich mit einer dominanten Leistung die Gold-Medaille im 3.000-Meter-Hindernislauf. Der 29-Jährige lief in Birmingham nach 8:25,33 Minuten zu seinem ersten großen Titel der Karriere. Ruppert setzte sich im Alexander Stadium gegen den Luxemburger Ruben Querinjean (8:25,61) durch, Bronze ging wie vor zwei Jahren an Karl Bebendorf (8:26,65/Dresden). Niklas Buchholz wurde Neunter (8:31,08).

„Mir fällt ein Riesenstein vom Herzen. Wir haben genau auf so ein Szenario abgezielt. Die Bedingungen hier waren am ehesten meine Bedingungen, von daher war das eine Chance, die ich nutzen musste. Und ja, ich bin einfach nur happy, dass es so ausgegangen ist“, sagte Ruppert in der ARD.

Frederik Ruppert konnte kurz vor dem Ziel einen besonderen Jubel zeigen. (Quelle: IMAGO/imago)

Außerdem klärte er auf, warum er kurz vor der Ziellinie mit der Schnullergeste jubelte. : „Ich werde im Januar Papa und das hat mir extrem viel Kraft und Power gegeben dieses Jahr.“

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Ruppert hatte im Mai mit seinen 7:57,80 Minuten als erster Europäer die Acht-Minuten-Marke geknackt, spätestens da war klar: EM-Gold würde nur über den Sportsoldaten gehen. „Ich habe das klare Ziel, hier eine Medaille zu machen. Und ich habe natürlich auch immer gesagt, es soll Gold werden. Das ist auch mein Ziel“, hatte Ruppert vor dem Finale gesagt: „Aber ich habe noch nie eine Medaille geholt, von daher wäre das schon grandios.“ 1998 in Budapest gewann Damian Kallabis als bislang letzter deutscher Hindernisläufer EM-Gold.

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