Tödlicher Unfall in Spanien
Olympiasieger nach Crash mit Todesfolge unter Verdacht
11.10.2026 – 21:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei einem Zusammenstoß auf einer Landstraße in Valencia stirbt ein 20-Jähriger. Am Steuer des Autos saß ein britischer Sportstar.
Der zweifache Olympiasieger Scott Brash ist in Spanien in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt worden. Das berichtet die britische Zeitung „The Sun“. Der 40-jährige britische Springreiter war am Donnerstagabend auf der Landstraße N-322 nahe der Stadt Oliva in der Provinz Valencia unterwegs, als sein Wagen mit einem Motorrad zusammenstieß. Der Motorradfahrer starb noch an der Unfallstelle. Die spanische Polizei ermittelt nun gegen Brash wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.
Laut einem Sprecher der Guardia Civil in Valencia ereignete sich der Unfall kurz vor 20 Uhr: „Das Motorrad kollidierte mit der Seite eines Autos. Der Motorradfahrer, ein 20-jähriger spanischer Staatsbürger, starb an der Unfallstelle. Der britische Fahrer und seine spanische Beifahrerin blieben unverletzt.“
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Brash soll an Ort und Stelle einen Drogen- und Alkoholtest bestanden haben. Formal angeklagt wurde er bislang nicht. Die Behörden gehen jedoch davon aus, dass er von einem Richter zur Befragung vorgeladen wird.
Tochter von PSG-Trainer Luis Enrique als Beifahrerin
Im Wagen saß auch Sira Martinez, 26, die Tochter von Luis Enrique, dem Trainer des französischen Fußballklubs Paris Saint-Germain. Martinez blieb ebenfalls unverletzt. Sie gilt als Brashs Partnerin.
Brash gewann seine erste Olympische Goldmedaille 2012 als Teil des britischen Mannschafts-Teams bei den Sommerspielen in London. Seinen zweiten Olympiasieg feierte er 2024 bei den Spielen in Paris.
Im Jahr 2015 schrieb er Sportgeschichte: Als erster Reiter überhaupt gewann er den Rolex Grand Slam im Springreiten, bei dem die drei renommiertesten Turniere des Sports innerhalb eines Jahres gewonnen werden müssen. Dafür erhielt er ein Preisgeld von einer Million Euro.
