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Home » Zwei Steves und ein iPhone verändern die Technik-Welt
Digital

Zwei Steves und ein iPhone verändern die Technik-Welt

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 31, 2026
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Zwei Steves und ein iPhone verändern die Technik-Welt

1. April 1976

50 Jahre Apple: Der unglaubliche Aufstieg des Garagenkonzerns

31.03.2026 – 17:33 UhrLesedauer: 6 Min.

Vergrößern des Bildes

Apple I: Das erste Computermodell wurde per Hand in der eigenen Garagen gelötet. (Quelle: UPI Photo/imago)

Fast pleite, dann Milliardenkonzern: Wie Apple in 50 Jahren die Technikwelt prägte und heute Produkte für Milliarden Menschen liefert.

Rund um den Globus besitzen schätzungsweise 2,8 Milliarden Menschen ein iPhone oder ein anderes Gerät von Apple. Das entspricht rund 27 Prozent der gesamten Weltbevölkerung. Wäre Apple ein Land, so wäre die Einwohnerschaft größer als in Indien oder in China. Und auch 50 Jahre nach der Gründung des Unternehmens am 1. April 1976 ist ein Ende des Erfolgs nicht absehbar. Apple verkauft schätzungsweise 220 Millionen iPhones jedes Jahr und spült damit 1 Million Dollar alle 90 Sekunden in die Kasse.

Dabei waren es außergewöhnliche Umstände, die überhaupt dafür gesorgt haben, dass Apple geboren wurde. Die Gründerväter Steve Jobs und Steve Wozniak hätten sich vielleicht nie getroffen, wenn Bill Fernandez nicht Schicksal gespielt hätte.

Fernandez war ein Schulfreund von Jobs – und zugleich Nachbar von Wozniak. Und als Jobs ihn eines Tages besuchte, dachte sich Fernandez, wie er jüngst erzählte: „Der eine interessiert sich für Elektronik, der andere interessiert sich für Elektronik, sie würden sich wahrscheinlich gern kennenlernen“. Jobs war damals 15 und Wozniak fast fünf Jahre älter.

Das erste gemeinsame Projekt brachte die beiden Steves fast hinter Gitter. Sie hatten „Blue Boxen“ gebaut, mit denen man das Telefonsystem der USA manipulieren konnte, um kostenlos Anrufe rund um die Welt zu starten. Für „Woz“, wie ihn die Freunde nannten, war das alles nur ein Hobby. Steve Jobs hingegen erkannte bereits damals das kommerzielle Potenzial. Doch nachdem sie beinahe von der Polizei erwischt worden waren, ließen sie das illegale Treiben sein.

Beide Steves träumten nun davon, einen eigenen Computer zu besitzen. Rechenanlagen waren damals so groß wie Kühlschränke und für normale Menschen unerreichbar. Der geniale Tüftler Wozniak ließ sich von den Hürden aber nicht abschrecken und baute sich mit den ersten verfügbaren Chips selbst einen Computer – den Apple I, den ersten PC der Welt. Jobs wusste sofort, dass man mit dem Apple I nicht nur die Freunde im Computerclub beeindrucken, sondern ein großes Geschäft machen kann.

„Ich versuchte nie, ein Business oder eine Industrie zu starten“, sagte der heute 75-jährige Wozniak jüngst bei einer Jubiläumsfeier. „Ich wollte nur, dass andere Ingenieure sich meine Designs anschauen und sagen: ‚Wow, der denkt anders‘.“ Jobs hingegen habe das Geschäftspotenzial gesehen – auch weil er ständig blank gewesen sei, schmunzelte Wozniak. „Wir hatten kein Geld, wir hatten keine Ressourcen, wir hatten keine Geschäftserfahrung.“ Wozniak bot den Computerentwurf erst seinem damaligen Arbeitgeber Hewlett-Packard an – der passte.

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