French Open in Paris

Zverev ist nun Topfavorit und spricht trotzdem nicht vom Titel


30.05.2026 – 08:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Ball und Titel fest im Blick: Alexander Zverev bei den French Open. (Quelle: Burak Akbulut/imago-images-bilder)

Nach dem Aus von Jannik Sinner und Novak Djokovic ist Alexander Zverev Topfavorit auf den Titel in Paris. Er selbst will davon aber noch nichts wissen.

Mit einem 6:4, 6:3, 5:7, 6:2-Sieg gegen den Franzosen Quentin Halys hat sich Alexander Zverev bei den French Open in Paris ins Achtelfinale gespielt. Der Weltranglistendritte ist damit der einzige Spieler aus den Top 5 der Weltrangliste, der noch im Turnier ist – nach dem Ausscheiden von Jannik Sinner und Novak Djokovic.

Titelansagen vermied Zverev dennoch. Der dreimalige Grand-Slam-Finalist sagte: „Ich muss mich auf die Sachen konzentrieren, die ich beeinflussen kann und das sind meine Matches.“ Mit seinem Niveau zeigte er sich zufrieden: „Auch wenn ich heute einen kleinen Durchhänger hatte, spüre ich, dass mein Level da ist. Ich werde alles dafür tun, auch in der zweiten Woche gutes Tennis zu spielen und alle meine Matches, die ich spiele, zu gewinnen.“

Tür zum Titel weit offen

Trotz Zverevs Tiefstapelei ist der Deutsche nun der Topfavorit auf den Titel. Hinter Sinner war er der beste Profi der bisherigen Sandplatzsaison, erreichte beim Masters in Madrid das Finale. Sand gilt darüber hinaus als Zverevs bester Belag. Vor zwei Jahren verlangte er im Finale von Paris Carlos Alcaraz alles ab und musste sich erst nach fünf Sätzen geschlagen geben. Nach der verletzungsbedingten Absage des Spaniers und dem frühen Aus Sinners und Djokovics ist die Tür zum langersehnten ersten Grand-Slam-Titel für Zverev also so weit auf wie lange nicht mehr.

Im Achtelfinale wartet der Niederländer Jesper de Jong. Der 25-Jährige steht in der Weltrangliste auf Platz 106. Sein Weg unter die besten 16 verlief ungewöhnlich: Das Qualifikations-Finale verlor er, rutschte dann aber als Lucky Loser ins Hauptfeld. Dort schlug er zunächst den Schweizer Ex-Turniersieger Stan Wawrinka und anschließend in der dritten Runde den Russen Karen Chatschanow in fünf Sätzen.

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