Erneute Verzögerung

Bahnstrecke zwischen Aachen und Köln bleibt länger gesperrt


Aktualisiert am 30.07.2026 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Zug der Regionalbahnlinie RE1 (Symbolbild): Die Zugstrecke zwischen Aachen und Köln bleibt noch bis zum 10. August gesperrt. (Quelle: IMAGO/Rüdiger Wölk/imago)

Die Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Aachen und Köln dauern bis zum 10. August. Es kommt zu Ausfällen und erheblichen Umleitungen.

Die Zugstrecke zwischen Köln und Aachen Hauptbahnhof bleibt länger gesperrt als bislang angenommen. Wie die Deutsche Bahn am Donnerstag (30. Juli) mitteilte, fahren im betroffenen Streckenabschnitt zwischen Aachen, Kerpen-Horrem und Köln voraussichtlich bis zum 10. August keine Züge. Grund dafür ist ein Bauzug, der kurz vor Ende der Bauarbeiten entgleist war und Gleise beschädigt hatte.

Ursprünglich sollte die Strecke am 24. Juli wieder freigegeben werden, kurz vor Ende der Baustelle kam es allerdings zu dem Unfall. Dadurch verlängerte die Bahn die Sperrung zunächst bis Ende Juli. In den vergangenen Tagen hieß es, dass ab der kommenden Woche wieder Züge fahren sollen. Allerdings kommt es zu Problemen bei der Reparatur der beschädigten Gleise.

Deutsche Bahn: Strecke zwischen Köln und Aachen bleibt länger gesperrt

Die Sperrung hat erhebliche Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen. So werden alle ICE zwischen Brüssel, Aachen, Köln und Frankfurt am Main umgeleitet. Der Halt in Düren entfällt. Durch die Umleitung kommt es zu Verzögerungen auf den betroffenen Fahrten.

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Im Nahverkehr sind zudem die Regionalexpress-Linien RE1 und RE9, sowie die Regionalbahnlinie RB38 betroffen. Beim RE1 kommt es zu Teilausfällen zwischen Köln und Aachen Hauptbahnhof, beim RE9 zwischen Köln und Düren. Der RB38 fährt zudem teilweise nicht zwischen Kerpen-Horrem und Köln/Messe-Deutz. Fahrgästen zwischen Düren und Köln steht alternativ die Linie S19 zur Verfügung.

Die Deutsche Bahn hat einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Aachen und Düren bzw. zwischen Düren und Köln eingerichtet. Zudem fahren Schnellbusse zwischen Aachen und Köln ohne Zwischenhalt. Dennoch kann es durch die Ersatzbusse zu längeren Fahrzeiten als auf der Zugstrecke kommen.

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Bei den beschädigten Weichen und Betonschwellen handelt es sich um Sonderanfertigungen, die erst hergestellt werden müssen. Zwar bereiten die Bauarbeiter vor Ort alles für den Austausch vor, vor dem 10. August ist eine Freigabe der Strecke allerdings nicht realistisch.

Die Strecke soll zum Betriebsstart am 10. August ab 4 Uhr wieder befahrbar sein. Am ersten Tag nach der Freigabe fahren die Züge im reparierten Abschnitt allerdings mit reduzierter Geschwindigkeit. Laut Deutscher Bahn handelt es sich dabei um ein Standardvorgehen nach solchen Arbeiten an Fernverkehrsstrecken.

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