Robert Atzorn kehrt zurück
ZDF-Star feiert acht Jahre nach Karriereende Comeback
Aktualisiert am 11.05.2026 – 08:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Comeback eines Klassikers: Mit Robert Atzorn kehrt ein Schauspieler zurück auf die Bildschirme, der die deutsche Fernsehlandschaft über Jahrzehnte prägte.
Vor mehr als acht Jahren hängte er seine Filmklamotten an den Nagel und sagte dem Schauspielgeschäft Adieu: Robert Atzorn. Das war im Dezember 2017. Damals machte Atzorn seine Entscheidung selbst bekannt: Der Serienstar aus „Unser Lehrer Doktor Specht“, der auch als Kommissar im „Tatort“ und in „Nord Nord Mord“ zum Publikumsliebling wurde, wolle sich ins Privatleben zurückziehen. Als er später auf eine mögliche Rückkehr vor die Kamera angesprochen wurde, sagte Atzorn: „Auf keinen Fall! Das mache ich nicht mehr.“
Jetzt die Kehrtwende: Im Alter von 81 Jahren feiert Robert Atzorn sein Comeback. Aktuell steht der Schauspieler für seinen alten Heimatsender vor der Kamera: Offenbar hat ihm das ZDF ein Angebot gemacht, das er nicht ausschlagen konnte. Bis 5. Juni dreht Atzorn in Hamburg an der Seite seines Sohnes Jens, der 50 Jahre alt ist. Wie es zu dieser überraschenden Wende kommen konnte, hat Atzorn bisher nicht erklärt.
Mehr Informationen gibt es hingegen zum TV-Projekt: Es ist ein ZDF-Fernsehfilm mit dem Arbeitstitel „Auf der Spur“. Regie führt Thorsten Näter, der auch das Drehbuch verfasst hat. Dieser feierte in den vergangenen Jahren große Erfolge mit dem Publikumshit „Die Schule der magischen Tiere“.
Robert Atzorn wird in Näters ZDF-Film einen Mann namens Hanno Gebhardt spielen, der den Großteil seines Lebens als Arzt und Forscher im Amazonasgebiet verbracht hat. Zurück in Deutschland, lebt er auf einem alten Hausboot in Hamburg und verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf selbst gemachter Salben und Naturheilmittel.
Das ZDF hat bisher nicht angekündigt, wann der Film ausgestrahlt werden soll. Robert Atzhorn war zuletzt im Januar 2018 auf der Mattscheibe zu sehen: Damals lief die letzte Folge seiner Krimireihe „Nord Nord Mord“. Seitdem war der Schauspieler nur noch auf seinen Lesungen präsent.
