Lamine Yamal führt Team an
Historische Entscheidung um Spaniens WM-Kader
25.05.2026 – 13:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Spanien reist mit acht Barça-Spielern zur WM – kein einziger Profi von Erzrivale Real Madrid ist dabei. Auffällig ist auch, wer trotz Verletzung den Sprung in den Kader geschafft hat.
Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente hat in Madrid seinen 26-köpfigen WM-Kader bekanntgegeben. Angeführt wird das Aufgebot vom 18-jährigen Lamine Yamal – obwohl der Offensivstar zuletzt mit einer Oberschenkelverletzung zu kämpfen hatte.
Embed
Neben Yamal stehen sieben weitere Barça-Spieler im Kader. Vom Erzrivalen Real Madrid hat de la Fuente keinen einzigen Profi nominiert – auch nicht Rechtsverteidiger Daniel Carvajal, für den es die letzte Saison bei Real war. Noch nie zuvor ist die spanische Nationalmannschaft ohne einen Profi der „Königlichen“ bei einer WM-Endrunde angetreten. Mit Robin Le Normand (Atlético Madrid) fehlt zudem auch einer der Stammkräfte aus dem EM-Kader 2024.
Zum Team gehören dafür wieder Marc Cucurella vom FC Chelsea und Mittelfeld-Stratege Rodri von Manchester City. Aus der Bundesliga ist Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen dabei und der Ex-Leipziger Dani Olmo.
Spanien verstärkt Mannschaft mit B-Kader
Zudem nominierte de la Fuente noch einen B-Kader aus neun Spielern, die während der ersten Trainingseinheiten und dem ersten Freundschaftsspiel gegen den Irak (4. Juni) dabei sein werden. Dort ist mit Angreifer Gonzalo Garcia immerhin ein Spieler von Real Madrid vertreten.
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Der amtierende Europameister startet am 15. Juni in Atlanta gegen WM-Neuling Kap Verde. In Gruppe H folgen Partien gegen Saudi-Arabien am 21. Juni in Atlanta und gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay am 27. Juni in Zapopan nahe Guadalajara.
Vor vier Jahren schied Spanien im Achtelfinale gegen Marokko aus. Nach dem Rücktritt von Luis Enrique vollzog dessen Nachfolger de la Fuente den Umbruch und holte bei der EM 2024 in Deutschland den Titel. Der Weltmeister von 2010 peilt nun den zweiten WM-Titel an.










