Verwirrende Überschriften
Wolke Hegenbart: „Das grenzte an Rufmord“
12.03.2026 – 08:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Internet verbreiten sich Informationen oft rasend schnell – manchmal auch solche, die gar nicht stimmen. Das musste Wolke Hegenbarth erleben.
Vor fast zwei Jahren erregten Meldungen über Schauspielerin Wolke Hegenbarth Aufsehen. Überschriften legten nahe, dass sie ihre Karriere beende. Aus den Texten ging jedoch hervor, dass für sie ihr inzwischen sechsjähriger Sohn die oberste Priorität habe. Noch immer ist Hegenbarth darüber verärgert.
Im Interview mit dem Magazin „Bunte“ sagte sie jetzt: „Das grenzte an Rufmord. Anfangs habe ich es nicht ernst genommen und weggeschmunzelt.“ Erst als immer mehr Menschen darauf reagierten, wurde ihr das Ausmaß deutlich. „Bis ich merkte, dass alle voneinander abschreiben und auch meine Fans auf Insta geschockt fragten: Warum arbeitest du nicht mehr?“
Daraufhin äußerte sich Hegenbarth öffentlich. „Irgendwann habe ich auf der Jobplattform LinkedIn klargestellt, dass ich das nie gesagt habe.“ Sie arbeitet weiterhin an neuen Projekten, genauer erklärte sie: „Zum Glück habe ich auch gerade einen Film für die ARD abgedreht und zwei große Deals abgeschlossen.“ Sie stellte die Frage: „Wieso bitte sollte ich mit 40 in Rente gehen?“
In den vergangenen Jahren habe sie zwar viel gearbeitet, jedoch weniger vor der Kamera gestanden. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin engagierte sie sich unternehmerisch und als Coach. Dennoch betonte sie, wie wichtig ihr die Schauspielerei weiterhin ist: „Wer mich kennt, weiß, dass ich nichts schöner und erfüllender finde, als Serien zu drehen.“ Deshalb wolle sie dies wieder mehr tun.
Hegenbarth erklärte auch, dass ihre Elternzeit deutlich länger geworden sei als ursprünglich geplant, nun jedoch vorüber. „Ich hatte das Gefühl, dass mein Kind mich braucht“, sagte sie. Ihren Sohn Avi, den sie mit Ehemann Oliver Vaid hat, beschrieb sie scherzhaft als sehr anhänglich: „Ich sage immer: Ich habe ein Koalabärchen, das am liebsten auf mir wie auf einem Eukalyptus lebt.“ Die 45-Jährige sagte: „Avi würde auch jetzt noch in meine Trage hüpfen, wenn er könnte.“ Die Situation ging einfach nicht mit ihrem Job einher. Denn Hauptrollen in Serien seien oft mit langen Drehzeiten und vielen Reisen verbunden. „Deswegen musste ich ganz klar priorisieren.“











