Bundesliga-Relegation
Wolfsburg patzt und zittert um den Liga-Verbleib
Aktualisiert am 21.05.2026 – 22:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Wölfe lassen im Relegations-Hinspiel gegen Paderborn die letzte Durchschlagskraft vermissen. Der Zweitligist schwächt sich für das Rückspiel hingegen selbst.
Der VfL Wolfsburg hat eine gute Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga verpasst. Durch das 0:0 im Hinspiel der Relegation gegen Zweitligist Paderborn muss der Bundesliga-16. weiterhin um den Ligaverbleib bangen.
Das Erreichen dieser Relegationsspiele sei für beide Teams ein Erfolg, hatte Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking vorher gesagt. Sein VfL stand bis zum 32. Spieltag auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Paderborner sprangen erst beim Saisonfinale der zweiten Liga auf Rang drei. Entsprechend selbstbewusst trat zunächst aber nur der Außenseiter auf.
Paderborn hatten die zwei besten Chancen (9. Minute/83.) des Spiels, die Wolfsburg jedoch jeweils auf der Linie klären konnte. Im restlichen Spielverlauf konzentrierten sich die Gäste auf die Defensive. In der 94. Minute sah Paderborns Jonah Sticker innerhalb von 101 Sekunden nach zwei Foulspielen die Gelb-Rote-Karte. Im Rückspiel am kommenden Montag in Paderborn (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) stehen nun die Wölfe besonders unter Druck.
So lief das Spiel
Der Zweitligist verteidigte diszipliniert, agierte sehr ballsicher und profitierte auch davon, dass die Wolfsburger in diesen ersten von mindestens 180 Relegationsminuten das Risiko scheuten. Der VfL tat sich schwerer als nach den erfolgreichen Vorwochen erwartet und wurde erst nach einer halben Stunde dominanter.
Die beste Chance vergab Adam Daghim in der 32. Minute, als er nach einem Steilpass von Mattias Svanberg auf einmal frei vor dem Paderborner Tor auftauchte, aber an Schlussmann Dennis Seimen scheiterte.
Ansonsten gab es vor der Pause nur Halbchancen für den VfL: einen Distanzschuss von Denis Vavro (23.). Einen schönen Angriff über die rechte Seite, an dessen Ende Joakim Maehle den Ball nicht richtig traf (30.). Eine gefährlich abgefälschte Flanke von Christian Eriksen (43.). Dabei war die Atmosphäre in der Volkswagen Arena so lautstark und energiegeladen wie sonst nur selten.












