Biathlon
Deutsche Trainer-Ikone soll Österreich aus der Krise helfen
21.04.2026 – 08:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit der Spitze im Weltcup hat Österreich aktuell nichts mehr zu tun. Das soll sich ändern. Dafür holt sich der deutsche Nachbar prominente Hilfe.
Der Österreichische Skiverband (kurz: ÖSV) steckt in einer Krise. Mit der Weltspitze hatte der deutsche Nachbar zuletzt nichts zu tun. Nur eine Sportlerin schaffte es in der vergangenen Saison in die Top 20 des Gesamtweltcups: Lisa Theresa Hauser (Rang 18) bei den Frauen. Bei den Männern war Simon Eder mit Rang 34 bester Österreicher. Ein ernüchterndes Resultat, das sich zeitnah wohl eher verschlechtern wird. Denn sowohl Eder als auch Hauser beendeten nach der abgelaufenen Saison ihre Karriere. Mit Anna Gandler hat der ÖSV nur noch eine Athletin in den Top 50 der Welt. Angesichts der erfolgreichen Vergangenheit mit zahlreichen olympischen Medaillen ist das zu wenig für den österreichischen Wintersport.
Laut einem Bericht der „Krone“ ist die Stimmung beim ÖSV ohnehin angespannt. Denn Sportchef Christoph Sumann soll mehreren, bei Athleten geschätzten, Mitarbeitern ihr Aus mitgeteilt haben. Hintergrund der Trennungen seien finanziell notwendige Einsparungen. Zudem sei seine Kommunikation nicht bei allen beliebt.
Um Österreichs Biathlon-Team wieder auf Kurs zu bringen, soll womöglich eine deutsche Trainer-Legende zu Rate gezogen werden. Laut der „Krone“ ist Wolfgang Pichler ein Kandidat für das Amt des Beraters. Pichler arbeitete mehr als 20 Jahre für den schwedischen Verband, entwickelte den Biathlonsport entscheidend weiter.
Zuletzt war er für die bulgarische Mannschaft beratend aktiv, feierte mit der sensationellen Bronzemedaille von Lora Hristova im olympischen Einzel einen großen Erfolg. Pichler hatte daran einen entscheidenden Anteil. Verbandschef Atanas Furnadshiev sagte t-online damals: „Wir sind seinem Plan gefolgt. Also gilt der Dank auch ihm.“









