Der 1. FC Köln braucht noch einen Sieg, dann ist der Klassenerhalt praktisch geschafft. Den könnten sie dann zu Hause feiern – und das gegen einen Erzrivalen.
Am Freitagabend hatte der 1. FC Köln beim FC St. Pauli die Chance. Ein Sieg hätte die Geißböcke ganz in die Nähe des Klassenerhalts gebracht. Dann wären es acht Punkte auf Rang 16 und mindestens neun auf 17 gewesen. Am Ende war es ein Punkt. Nicht „nur“ ein Punkt, sondern „zum Glück“ ein Punkt.
Dieser Zähler war eminent wichtig, behielt er doch den bestehenden Vorsprung auf St. Pauli bei. Bei nur noch vier Spielen bis Saisonende haben die Geißböcke mindestens einen Zwei-Spiele-Vorsprung auf die Konkurrenz. Das heißt: Die Konkurrenz müsste von den letzten vier Partien zwei Spiele mehr gewinnen als der FC, um noch vorbeizuziehen.
Um dies in Relation zu setzen: Wolfsburg auf Platz 17 und Pauli auf 16 haben von den bisherigen 30 Spielen nur jedes fünfte gewinnen können. Sollte keines der beiden Teams nun eine Serie hinlegen, wäre der FC mit einem weiteren Sieg in den letzten vier Spielen nach durch und würde auch nächste Saison wieder Bundesliga spielen.
1. FC Köln: Kommt Leverkusen zur richtigen Zeit?
Da trifft es sich für so manchen FC-Fan gut, dass am Samstag mit Bayer 04 Leverkusen einer der Erzrivalen vom Rhein zu Gast in Müngersdorf ist. Mit der Werkself haben die Geißböcke noch so manche Rechnung offen. Aus den vergangenen beiden Partien zum Beispiel – vom 0:2 in dieser Saison in der BayArena, aber auch vom 2:3 nach Verlängerung im DFB-Pokal im Vorjahr. Da würde sich ein Sieg am Samstag gleich doppelt gut anfühlen.
Oder gleich dreifach? Denn der 1. FC Köln könnte nicht nur Revanche für die jüngsten Niederlagen nehmen und dadurch den Klassenerhalt praktisch sichern. Die Geißböcke könnten Leverkusen auch in die „Europasuppe“ spucken. Ein Kölner Dreier respektive eine Bayer-Pleite würde den Leverkusenern wohl die letzte Chance auf die Champions League nehmen. Süßer könnte ein FC-Sieg also kaum schmecken als an diesem 31. Spieltag.









