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Home » Wohl breite Unterstützung für Infantino-Wiederwahl
Sport

Wohl breite Unterstützung für Infantino-Wiederwahl

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 17, 2026
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Wohl breite Unterstützung für Infantino-Wiederwahl

Verbandschef will bleiben

Mehr als 200 Länder wollen Fifa-Boss Infantino unterstützen


17.07.2026 – 21:13 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Umstritten – nur offenbar nicht bei den Fifa-Mitgliedsverbänden: Gianni Infantino. (Quelle: IMAGO/www.imagephotoagency.it/imago-images-bilder)

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Im März kommenden Jahres will Gianni Infantino erneut zum mächtigsten Mann im Weltfußball gewählt werden. Dazu gibt es nun einen neuen Bericht – mit einem unerwarteten Ergebnis.

Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der Fifa-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“. Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur.

Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes am vergangenen Mittwoch.

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Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim Fifa-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein. Auch wenn es nach dem Fall Balogun vor allem aus Europa kritische Stimmen gegeben hatte, hat sich bislang kein Gegenkandidat erklärt. Die Rot-Sperre des US-Stürmers war nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei Infantino durch die formal unabhängige Disziplinarkommission aufgehoben worden, dies hatte für einige Kritik am Fifa-Präsidenten gesorgt. Eine breite Opposition ist in der Fußballwelt derzeit aber nicht in Sicht.

Geschlossene Unterstützung von gleich drei Kontinenten

Bis zum 18. November können Kandidaten von den Fifa-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Infantino hatte beim Fifa-Kongress Ende April in Vancouver angekündigt, im kommenden Jahr zum vierten Mal um den Posten als Fifa-Präsident zu kandidieren. Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten wäre eine erneute Amtszeit bis 2031 seine letzte als Fifa-Chef.

Schon rund um den Kongress in Vancouver hatten Verbände aus Südamerika, Afrika und Asien geschlossen ihre Unterstützung für Infantino zugesagt. Damit hätte der 56-Jährige bereits die erforderliche Mehrheit für eine Wiederwahl.

Diese Woche hatte die britische Menschenrechtsorganisation FairSquare nach eigenen Angaben gegen Infantino eine Beschwerde beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingelegt. Sie wirft dem Funktionär vor, wiederholt gegen die IOC-Regeln zur politischen Neutralität verstoßen zu haben. Der Hauptvorwurf: Infantino soll Trump seine politische Unterstützung angeboten haben.

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