Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Neuer Tiefpunkt für CDU-Kanzler Merz

August 21, 2026

Experte äußert sich zur Musiala-Erkrankung

August 21, 2026

„The Neighbours“-Star erwartet zweites Kind mit Stiefbruder

August 21, 2026

31 Hotelgäste in Weibersbrunn erkrankt

August 20, 2026

Autofahrer fährt Polizisten an – Beamter schießt in Ismaning

August 20, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Wo Bürger bei Krieg in Deutschland Schutz suchen sollen
Deutschland

Wo Bürger bei Krieg in Deutschland Schutz suchen sollen

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 21, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Wo Bürger bei Krieg in Deutschland Schutz suchen sollen

Fehlendes Schutzkonzept

Im Kriegsfall gäbe es in Köln keinen Bunker


Aktualisiert am 25.05.2026 – 07:09 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Betten in einem alten Bunker (Symbolbild): Wie gut ist Deutschland auf einen Krieg vorbereitet? (Quelle: imago stock&people/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Im Falle eines Kriegs auf deutschem Boden könnte auch Köln ein wahrscheinliches Angriffsziel sein. Bunker und Schutzräume für die Bevölkerung gibt es aber nicht.

Luftalarm, Sirenen, Explosionen – was viele ältere Menschen in Köln noch aus ihrer Kindheit kennen, ist für die Menschen in der Ukraine traurige Gegenwart. Sie suchen Schutz in U-Bahnhöfen und Bunkern, während über ihnen Raketen und Drohnen niedergehen.

Zwar wirkt ein Krieg auf deutschem Boden für viele noch immer fern, doch deutsche Sicherheitsbehörden halten auch Angriffe auf Städte hierzulande im Rahmen von Bedrohungsszenarien nicht für ausgeschlossen. Auch Innenminister Alexander Dobrindt und Verteidigungsminister Boris Pistorius wollen Deutschland für den Fall der Fälle besser wappnen.

Angesichts dessen stellt sich die Frage, wie es aktuell um den Zivilschutz in einer Millionenstadt wie Köln bestellt ist. Die Antwort fällt ernüchternd aus: Funktionsfähige öffentliche Schutzräume gibt es nicht.

Kein einziger Schutzraum befindet sich in Köln

In Westdeutschland gab es während des Kalten Kriegs ein dichtes Netz an Schutzräumen. Rund 2.000 Anlagen mit etwa 1,6 Millionen Plätzen standen der Bevölkerung zur Verfügung. Neben klassischen Bunkern zählten dazu auch sogenannte Mehrzweckanlagen – etwa Tiefgaragen oder U-Bahnhöfe, die im Ernstfall Schutz bieten sollten. So steht es auf der Webseite der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die für die Verwaltung öffentlicher Schutzräume zuständig ist.

Mit dem Ende des Kalten Kriegs schien die Bedrohung geringer, die Prioritäten verschoben sich. Ab 2007 wurden Wartung und Instandhaltung der Schutzanlagen weitgehend eingestellt. Als Russland 2022 die Ukraine angriff, existierten bundesweit nur noch 579 Schutzräume mit weniger als einer halben Million Plätzen – kein einziger davon befindet sich in Köln, teilt Thomas Schieders, Pressesprecher der Bundesanstalt für Immobilien auf Anfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online mit.

Eine Tiefgarage in Köln: Im Ernstfall soll die Bevölkerung in solchen Anlagen Schutz suchen.Vergrößern des Bildes
Eine Tiefgarage in Köln: Im Ernstfall soll die Bevölkerung in solchen Anlagen Schutz suchen. (Quelle: Marius Fuhrmann)

„Ein umfassendes, aktuelles Schutzkonzept existiert bislang nicht“

Doch auch die in anderen Teilen Deutschlands existierenden Anlagen würden nur wenig helfen. Denn die meisten Schutzräume stammen aus der Zeit des Kalten Krieges und wurden seit Jahren nicht mehr gewartet. Sie sind daher weder funktionstüchtig noch kurzfristig nutzbar. „Eine Reaktivierung wäre zwar grundsätzlich möglich, doch Aufwand, Dauer und Kosten hängen stark davon ab, welche Bedrohungen künftig berücksichtigt werden sollen. Ein umfassendes, aktuelles Schutzkonzept existiert bislang nicht“, sagt Schieders.

Die Stadt Köln verweist bei Fragen nach öffentlichen Schutzräumen an das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), also den Bund. Wie im nationalen Schutzkonzept vorgesehen, wirke die Stadt bei der Identifizierung von geeigneten Schutzanlagen mit, selbst dürfe sie jedoch nicht tätig werden.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Deutschland

Autofahrer fährt Polizisten an – Beamter schießt in Ismaning

August 20, 2026
Deutschland

Velká Amerika in Tschechien: Tagesausflug ab Dresden

August 20, 2026
Deutschland

Werder-Coach Thioune hofft auf seine besondere Wirkung

August 20, 2026
Deutschland

So geht es für den Ex-Alemannen Florian Heister weiter

August 20, 2026
Deutschland

Lebkuchen-Verkauf bei 30 Grad in Nürnberg

August 20, 2026
Deutschland

Said El Mala verlängert bis 2031 und trägt Nummer 10

August 20, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Experte äußert sich zur Musiala-Erkrankung

August 21, 2026

„The Neighbours“-Star erwartet zweites Kind mit Stiefbruder

August 21, 2026

31 Hotelgäste in Weibersbrunn erkrankt

August 20, 2026

Autofahrer fährt Polizisten an – Beamter schießt in Ismaning

August 20, 2026

Städtetag fordert Umbau zur Vollversicherung

August 20, 2026
Neueste Beiträge

Tennis-Superstar gibt Comeback bei den US Open

August 20, 2026

Mark Zuckerberg hat sich ein Schloss in Irland gekauft

August 20, 2026

Bischof von Speyer Karl-Heinz Wiesemann tritt überraschend ab

August 20, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.