Erling Haaland
Was trägt der denn da?
14.07.2026 – 02:06 UhrLesedauer: 3 Min.
Norwegens WM-Elf wird in Oslo frenetisch gefeiert. Beim Empfang im Königspalast tragen manche Spieler Flip-Flops. Und Erling Haaland bringt ein skurriles Souvernir mit.
Norwegens Stürmerstar Erling Haaland hat offensichtlich eine Vorliebe für ausgefallene Souvenirs. Bei der WM-Rückkehr der norwegischen Nationalmannschaft in ihr Heimatland stieg der 25-Jährige mit einem recht ungewöhnlichen Mitbringsel aus dem Flugzeug. In der Hand hielt er zwei Designertaschen und ausgestopften Waschbären, als er am Flughafen Gardermoen in Oslo ankam.
„Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland dazu auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche. Dabei handelte es sich um ein Souvenir, das Haaland während der WM in einem Cowboy- und Western-Laden in Dallas erstand. Der Inhaber von „Wild Bill’s Western Store“ erzählte dem Lokalsender Fox4, das Haaland absolut keine Ahnung von Western-Artikeln hatte, bevor er seinen Laden betrat. Das Personal passte ihm daraufhin einen Cowboyhut an und verkaufte ihm neben dem Waschbären-Whisky (zum Preis von rund 700 Euro) auch mehrere T-Shirts und ein paar Cowboy-Stiefel. Nachdem Haaland Fotos von der Shoppingtour auf Instagram postete, war der Bestand des Fachgeschäfts in Dallas nahezu ausverkauft.
Das norwegische Team war um kurz nach 19.00 Uhr in Oslo gelandet. Anschließend ging es mit dem Bus direkt zum Königsschloss, wo König Harald die Mannschaft ehrte. Entlang der Strecke begrüßten zahlreiche Fans ihre Mannschaft mit Fahnen und Trikots. Als das Team dann gegen 21.30 Uhr zur Party auf dem Schlossplatz eintraf, wurde sie von frenetischem Jubel empfangen.
Fast 90.000 Menschen auf 450 Metern
Zunächst wurde die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Bei dem Empfang im Schloss nahm man es mit der Kleiderordnung nicht so genau: Einige Spieler kamen in kurzen Hosen, Borussia Dortmunds Julian Ryerson trug sogar Flip-Flops. Kein Problem im liberalen Norwegen. Der Dortmunder scheint eine Vorliebe für die offenen Sandalen zu haben, denn auch bei der anschließenden Fahrt im offenen Bus trug er die Schlappen; er postete von seiner luftigen Fußmode auch gleich ein Bild bei Instagram.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich nach Angaben der Polizei rund 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern. Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel.
