Krise beim Tabellenletzten
„Katastrophal“: Winfried Schäfer rechnet mit Gladbach ab
24.09.2026 – 15:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Der frühere Borussia-Mönchengladbach-Profi und Bundesligatrainer Winfried Schäfer kritisiert seinen Ex-Klub nach dem Saisonstart. Dabei äußert er sich auch zu Sportchef Rouven Schröder.
Winfried „Winnie“ Schäfer hat im Interview mit Sport1 über die Lage bei Borussia Mönchengladbach gesprochen. Er sagte, er traue dem neuen Trainer Alexander Blessin die Aufgabe zu, betonte aber, auch Sportchef Rouven Schröder und die Mannschaft müssten sich hinterfragen. Gladbach steht nach vier Spielen mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.
Schäfer erinnerte sich noch an den Spieler Blessin. Beim VfB Stuttgart trainierte der heute 76-Jährige den neuen Gladbach-Coach. Er sagte: „Alex war ein Spieler, der sich alles erarbeiten musste. Er war ehrgeizig, wissbegierig und hat nie aufgegeben.“
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Fachlich sieht er ihn für die Borussia gewappnet: „Ich halte einiges von Blessin. Er hat in Belgien gezeigt, dass er erfolgreich arbeiten kann, hat mit Union Saint-Gilloise den Pokal gewonnen und ist Vizemeister geworden. Und auch bei St. Pauli hat er größtenteils einen guten Job gemacht.“ Zugleich sagte er: „Gladbach ist noch einmal eine andere Aufgabe.“
„Brauchen nicht drum herumzureden“
Denn Eugen Polanski sei nicht das einzige Problem in Gladbach gewesen. Auch die Verantwortlichen nimmt Schäfer in die Pflicht: „Wenn Sie einen Trainer nach drei Spielen wieder entlassen, kann sich jeder ausrechnen, dass bei der ursprünglichen Entscheidung etwas nicht funktioniert hat.“
Zudem kämen Unstimmigkeiten in der Mannschaft, die sich auch im Streit um die Ausführung eines Elfmeters im vergangenen Spiel zeigte. Die aktuelle Situation sei alarmierend: „Wir brauchen nicht drum herumzureden: Null Punkte und 16 Gegentore nach vier Spielen sind katastrophal.“
