Schmerzen zwischen den Rippen
Interkostalneuralgie: Druckpunkte helfen bei der Diagnose
Aktualisiert am 30.07.2026 – 12:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Um bei einer Interkostalneuralgie die Diagnose zu stellen, ist eine körperliche Untersuchung nötig. Bestimmte Druckpunkte können dabei wichtige Hinweise liefern.
Inhaltsverzeichnis
- Interkostalneuralgie: Druckpunkte können Hinweise geben
- Fazit: Das Wichtigste in Kürze
Unter einer Interkostalneuralgie (auch: Intercostalneuralgie) verstehen Fachleute stechende, brennende oder einschießende Nervenschmerzen zwischen den Rippen, die sich häufig gürtelförmig um den Brustkorb ausbreiten. Sie entstehen, wenn die in den Zwischenrippenräumen liegenden Nerven gereizt oder geschädigt sind. Welche Symptome außerdem auftreten können, lesen Sie hier.
Interkostalneuralgie: Druckpunkte können Hinweise geben
Schmerzen in der Brustwand können verschiedene Ursachen haben. Um festzustellen, ob es sich um eine Interkostalneuralgie handelt, wird der Arzt verschiedene Untersuchungen vornehmen. Dabei spielen auch bestimmte Druckpunkte eine Rolle.
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Für die Diagnose ist zudem wichtig, wo genau die Schmerzen auftreten, wie sie sich äußern und wie stark sie sind. Verschlimmern sich die Schmerzen durch Husten, Sprechen oder Niesen, sollten Betroffene darauf hinweisen.
Nach dem Arztgespräch folgt meist eine körperliche Untersuchung, bei der der Arzt den Oberkörper abtastet. Besteht der Verdacht auf eine Interkostalneuralgie, sind dabei insbesondere bestimmte Druckpunkte entlang der Zwischenrippenräume von Interesse. Diese liegen typischerweise
- knapp neben den Dornfortsätzen der Wirbelsäule (paravertebral),
- auf Höhe der Achselhöhle (Axillarlinie) oder
- knapp neben dem Brustbein (paramedian).
Im Falle einer Interkostalneuralgie kann Druck auf diese Punkte die Schmerzen auslösen oder verstärken. Möglicherweise bittet der Arzt Betroffene zudem, einmal tief einzuatmen oder zu husten. Denn die Schmerzen verstärken sich häufig dabei.
Um andere mögliche Ursachen für die Beschwerden auszuschließen und eine Interkostalneuralgie als Diagnose zu sichern, veranlasst der Arzt darüber hinaus gegebenenfalls bildgebende Untersuchungen wie eine Röntgenaufnahme oder eine Magnetresonanztomografie.
Fazit: Das Wichtigste in Kürze
Bei einer Interkostalneuralgie können bestimmte Druckpunkte in den Zwischenrippenräumen Schmerzen auslösen und auf die Erkrankung hinweisen. Daher kann das Abtasten der Druckpunkte dabei helfen, eine Diagnose zu stellen. Häufig schließen sich weitere Untersuchungen an, um andere mögliche Ursachen für die Schmerzen im Brustkorb auszuschließen.
