Bis zu 35 Grad möglich

Erste Hitzewelle rollt auf Italien zu

10.06.2026 – 15:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Felsformation am Gardasee: Auch hier wird es am Wochenende heiß. (Archivbild). (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago-images-bilder)

Italien-Urlauber müssen sich auf hohe Temperaturen einstellen: Nach einer wechselhaften Wetterphase kündigt sich zum Wochenende eine neue Hitzewelle an.

Während im Süden des Landes bereits sommerliches Wetter herrscht, steht laut dem Wetterportal „ilMeteo“ der größere Temperaturanstieg im Norden Italiens noch bevor. Ab dem kommenden Wochenende breitet sich demnach ein subtropisches Hochdruckgebiet über weite Teile Italiens aus. Es bringt Sonnenschein und deutlich wärmere Luft mit sich. In Südtirol sowie am Gardasee werden am Wochenende Temperaturen bis zu 30 Grad erwartet, in Mailand und Turin 33.

Nach aktuellen Vorhersagen könnten die Höchstwerte in einigen Regionen zeitweise auf bis zu 35 Grad klettern. Besonders betroffen sind demnach Teile der Lombardei, der Emilia-Romagna und Venetiens. In Städten wie Bologna, Parma, Modena oder Ferrara sind nach Prognosen besonders warme Tage möglich.

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Schwüle macht die Hitze noch belastender

Die Hitze könnte vielen Menschen zu schaffen machen. Nach Angaben von „ilMeteo“ soll die Luftfeuchtigkeit vielerorts bei mehr als 60 bis 70 Prozent liegen. Dadurch fühlen sich die Temperaturen oft deutlich höher an. Die hohe Feuchtigkeit erschwert es dem Körper zudem, sich durch Schwitzen abzukühlen.

Sich vor der Sonne ausreichend zu schützen, ist bei Hitze besonders wichtig. (Quelle: IMAGO/Jochen Eckel/imago)

Auch in Mittel- und Süditalien werden vielerorts Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet. Im Landesinneren könnten die Werte stellenweise noch darüber liegen. Vor allem in Küstenregionen dürfte die Kombination aus Hitze und Feuchtigkeit für zusätzliche Belastung sorgen.

Tropennächte könnten zurückkehren

Nach den aktuellen Vorhersagen könnte die Wetterlage nicht nur ein kurzes Wochenende betreffen. Vielmehr deuten die Modelle laut der Interpretation von „ilMeteo“ auf eine längere, stabile und warme Phase hin. Auch der Klimatologe Luca Mercalli, Präsident der Italienischen Meteorologischen Gesellschaft, sagt laut des italienischen Nachrichtenportals „Pisachannel.tv“ eine längere Wärmephase vorher: Ihm zufolge wird der Sommer 2026 voraussichtlich wärmer als im Durchschnitt ausfallen.

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Dabei spielen auch die bereits erwärmten Meeresoberflächen eine Rolle. Sie speichern Wärme und geben sie nachts wieder ab. Dadurch könnten entlang vieler Küstenregionen erneut sogenannte Tropennächte auftreten – also Nächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken.

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