Turnier der Superlative
Wo findet die WM 2030 statt?
16.07.2026 – 12:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Die WM 2026 neigt sich mit dem Finalspiel Spanien gegen Argentinien dem Ende zu. Erstmals wurde das Turnier von drei Gastgebern ausgetragen. Zur Weltmeisterschaft 2030 wird nochmals aufgestockt.
Mit den USA, Kanada und Mexiko wurden die Austragungsorte einer WM erstmals auf gleich drei Länder aufgeteilt. Bei der Weltmeisterschaft 2030 legt die Fifa erneut nach. Drei Kontinente und sechs Länder sind Teil des Turniers in vier Jahren: Argentinien, Uruguay, Paraguay, Marokko sowie Portugal und Spanien. Dahinter verbirgt sich ein besonderer Grund.
Lediglich die drei Auftaktspiele des Turniers vom 8. Juni bis zum 21. Juli werden in den südamerikanischen Ländern stattfinden. Denn: Die Fußballweltmeisterschaft feiert im Jahr 2030 ihr 100-jähriges Jubiläum. Voraussichtlich am 8. Juni soll dabei das Eröffnungsspiel in Montevideo in Uruguay stattfinden – an dem Ort der ersten Weltmeisterschaftspartie jemals. Uruguay war damals nicht nur Gastgeber des Turniers, es gewann auch den ersten Titel der Geschichte. Vizemeister wurde Argentinien, das ebenfalls eines der ersten Spiele erhielt. Dritter im Bunde der südamerikanischen Austragungsorte ist Paraguay.
Sechs Länder – sechs direkte Qualifikationen
Nach den Spielen in Südamerika am 8. und 9. Juni 2030 geht es nach einer dreitägigen Pause am 13. Juni in Spanien, Portugal und Marokko weiter – dort wird der Rest des Turniers ausgetragen. Hierfür stehen 23 Stadien als Spielstätten der WM auf dem Programm. Mit elf Arenen soll die Mehrzahl der Spiele in Spanien vonstattengehen. Mit dabei sind unter anderem das Camp Nou in Barcelona sowie das Estadio San Mamés in Bilbao und das Estadio Santiago Bernabéu in Madrid. Letzteres wird nach Informationen der spanischen Zeitung „Marca“ als mögliches Finalstadion gehandelt. Marokko stellt sechs, Portugal drei Austragungsstätten zur Verfügung.
Traditionell sind bei der Fifa-Weltmeisterschaft alle Gastgeberländer automatisch für das Turnier qualifiziert – so auch zur WM 2030. Somit stehen schon jetzt sechs der 48 teilnehmenden Nationen fest.
Zusätzliche Belastung für die Teams
Wie bereits bei der noch laufenden Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada müssen sich die Mannschaften auch 2030 auf zusätzliche Strapazen durch diverse Flugstunden und unterschiedliche klimatische Bedingungen einstellen. Für die Nationen, die etwa ihr erstes Spiel in Südamerika bestreiten, wird mit langen Flugzeiten nach Europa oder Afrika voraussichtlich Jetlag ein Thema. Auch die Wetterunterschiede könnten eine Rolle für die Mannschaften spielen.
Die Fifa teilte derweil mit: „Der vorgesehene Spielplan sieht etwa elf bis zwölf Tage für Reisen und Ruhephasen vor dem zweiten Spiel der sechs in Südamerika spielenden Mannschaften vor.“ Den anderen Teams, die schon in Europa und Afrika sind, sollen dafür nur fünf bis sechs Tage zur Verfügung stehen.










