Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt
KI-Modell bricht aus und hackt fremde Rechner

KI-Modell bricht aus und hackt fremde Rechner

Juli 31, 2026
So tickt die DHDL-Jurorin Dagmar Wöhrl aus Nürnberg

So tickt die DHDL-Jurorin Dagmar Wöhrl aus Nürnberg

Juli 31, 2026
Brosius-Gersdorfs Doktorarbeit ist kein Plagiat

Brosius-Gersdorfs Doktorarbeit ist kein Plagiat

Juli 31, 2026
Folgen für Werder Bremen stehen fest

Folgen für Werder Bremen stehen fest

Juli 31, 2026
Das ist der Ehemann des ARD-Stars

Das ist der Ehemann des ARD-Stars

Juli 31, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Was beim Bezahlen ab dem Jahr 2027 gilt
Wirtschaft

Was beim Bezahlen ab dem Jahr 2027 gilt

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 18, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Was beim Bezahlen ab dem Jahr 2027 gilt

Bares unter Verdacht

Warum das Bezahlen mit Bargeld bald zum Risiko wird


Aktualisiert am 18.06.2026 – 10:12 UhrLesedauer: 4 Min.

mit Bargeld bezahlenVergrößern des Bildes

Euro-Scheine: Beim Bezahlen mit Bargeld wächst der bürokratische Aufwand. Ab 2027 sind Barzahlungen über 10.000 Euro in der EU verboten (Quelle: alfexe)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Bargeld ist bei den Deutschen beliebt. Doch bald könnte es riskant werden, mit ein paar Tausendern den Handwerker zu bezahlen oder Schmuck zu kaufen.

Bargeld hat in Deutschland einen hohen Stellenwert. Es gilt als sicher, unkompliziert und verlässlich – und als Ausdruck persönlicher Freiheit. Wer seine Scheine lieber in der Brieftasche als auf dem Konto hat, muss sich bislang keine Sorgen machen.

Doch mit steigenden Anforderungen an die Transparenz und neuen Vorgaben zur Geldwäschebekämpfung gerät der Bargeldfreund zunehmend unter Druck. Die Politik – insbesondere auf EU-Ebene – will den Einsatz großer Bargeldsummen beschränken.

Warum ist Bargeld plötzlich ein solches Risiko? Und was müssen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig beachten, um nicht ins Visier der Behörden zu geraten?

Was heute gilt: Bargeld besitzen ist erlaubt

Ob 50 Euro im Portemonnaie oder 50.000 Euro im Tresor: Der Besitz von Bargeld ist in Deutschland völlig legal. Es gibt keine Obergrenze dafür, wie viel Bargeld Sie mit sich führen oder zu Hause aufbewahren dürfen. Diese Freiheit ist im Alltag fest verankert und gesetzlich nicht eingeschränkt.

Anders sieht es jedoch aus, wenn Bargeld den Besitzer wechseln soll, also bei größeren Barzahlungen im Handel, beim Kauf eines Autos oder bei der Übergabe teurer Waren oder Dienstleistungen. Hier greifen klare gesetzliche Vorschriften, die das Ziel haben, Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung zu verhindern:

  • Ab 3.000 Euro müssen Händler die Daten des Käufers erfassen – zur Dokumentation und möglichen Rückverfolgung.
  • Ab 10.000 Euro wird es formeller: Der Käufer muss einen Ausweis vorlegen und außerdem nachweisen, woher das Bargeld stammt – etwa durch Kontoauszüge, Quittungen oder Schenkungsverträge.
  • Auch Banken verlangen einen Herkunftsnachweis bei Bareinzahlungen über 10.000 Euro – und sogar schon darunter, wenn der Verdacht aufkommt, dass das Geld nicht aus legalen Quellen stammt.
  • Wer Gold oder Edelmetalle anonym kaufen will, kann das nur noch bis zu einer Grenze von 2.000 Euro tun. Bei Summen, die darüber hinausgehen, ist eine Identifizierung Pflicht. Erfahren Sie hier, warum der Staat beim Goldkauf und -verkauf genauer hinschaut.

Was bedeutet das für Sie? Dass Sie zwar nach wie vor beliebig viel Bargeld besitzen dürfen – aber eben nicht ohne weiteres damit zahlen. Hinzu kommt: Was heute noch möglich ist, wird künftig noch stärker eingeschränkt.

Was sich ab 2027 ändert: Die EU zieht die Bargeldbremse

Ab dem 10. Juli 2027 tritt in der gesamten Europäischen Union eine neue Obergrenze für Barzahlungen in Kraft. Dann gilt: Mehr als 10.000 Euro in bar zu zahlen – etwa für ein Auto, ein Kunstwerk oder Gold – ist grundsätzlich verboten. Ausnahme: Privatverkäufe – etwa von Privatperson zu Privatperson (zum Beispiel beim Gebrauchtwagenkauf).

Ab 3.000 Euro müssen Kunden in Zukunft identifiziert werden – also bereits auch bei mittleren Bargeldbeträgen. Mitgliedsstaaten dürfen sogar noch strengere nationale Regeln erlassen – es könnte also auch Grenzen unterhalb von 10.000 Euro geben.

Diese Regeln sind Teil des neuen EU-Geldwäschepakets, das im Juli 2024 in Kraft getreten ist. Ziel ist es, den grenzüberschreitenden Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu vereinheitlichen – mit klaren Regeln, die in allen Mitgliedsstaaten gelten sollen.

  • Bargeld verschenken: Diese Strafen drohen
  • Herkunftsnachweis bei Bankgeschäften: Wie viel Bargeld dürfen Sie einzahlen?

Was bedeutet das für Sie? Wenn Sie etwa in naher Zukunft ein Boot, ein wertvolles Kunstwerk, eine neue Heizungsanlage für Ihr Haus oder ein Kilo Gold kaufen und dabei in bar zahlen möchten, sollten Sie dies vor dem Inkrafttreten der neuen Regelung erledigen. Denn ab 2027 wird derartige Barzahlung verboten sein – und könnte mit Geldbußen oder anderen Sanktionen geahndet werden.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Wie wird man Ingenieur? Voraussetzungen und Werdegang
Wirtschaft

Wie wird man Ingenieur? Voraussetzungen und Werdegang

Juli 30, 2026
Warum Disziplin an der Börse wichtiger ist als Cleverness
Wirtschaft

Warum Disziplin an der Börse wichtiger ist als Cleverness

Juli 30, 2026
So stark unterscheiden sich die Kosten nach Träger
Wirtschaft

So stark unterscheiden sich die Kosten nach Träger

Juli 30, 2026
Edeka darf wohl weniger Tegut-Märkte übernehmen als geplant
Wirtschaft

Edeka darf wohl weniger Tegut-Märkte übernehmen als geplant

Juli 30, 2026
Inflation in Deutschland steigt überraschend deutlich
Wirtschaft

Inflation in Deutschland steigt überraschend deutlich

Juli 30, 2026
BGH-Urteil: Riester-Bausparer können Gebühren zurückfordern
Wirtschaft

BGH-Urteil: Riester-Bausparer können Gebühren zurückfordern

Juli 30, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten
So tickt die DHDL-Jurorin Dagmar Wöhrl aus Nürnberg

So tickt die DHDL-Jurorin Dagmar Wöhrl aus Nürnberg

Juli 31, 2026
Brosius-Gersdorfs Doktorarbeit ist kein Plagiat

Brosius-Gersdorfs Doktorarbeit ist kein Plagiat

Juli 31, 2026
Folgen für Werder Bremen stehen fest

Folgen für Werder Bremen stehen fest

Juli 31, 2026
Das ist der Ehemann des ARD-Stars

Das ist der Ehemann des ARD-Stars

Juli 31, 2026
Lotto-Gewinn in Dresden: Glückspilz gewinnt 100.000 Euro

Lotto-Gewinn in Dresden: Glückspilz gewinnt 100.000 Euro

Juli 31, 2026
Neueste Beiträge
Lauterbach irritiert mit Äußerung zu CSD-Anschlag

Lauterbach irritiert mit Äußerung zu CSD-Anschlag

Juli 31, 2026
Uefa-Verbände drohen Fifa mit WM-Boykott: Streit eskaliert

Uefa-Verbände drohen Fifa mit WM-Boykott: Streit eskaliert

Juli 31, 2026
Ex-„Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber hat gekündigt

Ex-„Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber hat gekündigt

Juli 31, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.