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Home » Warum es zur Gefahr werden kann
Mobilität

Warum es zur Gefahr werden kann

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 18, 2026
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Droht Trinkgefahr?

Plastikwasser im heißen Auto birgt Risiken


Aktualisiert am 18.09.2026 – 11:34 UhrLesedauer: 2 Min.

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Alltägliche Sommerfalle: Warmes Wasser aus PET-Flaschen ist mehr als nur unappetitlich. (Quelle: Jacques Alexandre)

Im Sommer gehört die Wasserflasche unbedingt ins Auto. Was viele aber nicht wissen: In der Hitze verwandelt sich das unscheinbare Plastik in ein Risiko. Was Sie dagegen tun können.

Im Sommer ist eine Wasserflasche im Auto oft ein kleiner Lebensretter. Doch wer sie stundenlang in der Sonne liegen lässt, riskiert mehr, als nur lauwarmes Wasser trinken zu müssen. Denn Hitze verändert das Material der Flasche und damit auch den Inhalt. Was im Alltag harmlos wirkt, kann zur Belastung für den Körper werden.

Heiße Tage, heiße Flaschen

Ein kühler Schluck unterwegs ist gerade an heißen Tagen unverzichtbar. Deshalb lassen viele Menschen ihre Wasserflasche einfach im Auto. Das ist praktisch. Aber nicht ohne Risiko. Denn sobald die Temperatur steigt, wirken Sonnenlicht und Hitze direkt auf das Plastik – vor allem auf dünnwandige Einwegflaschen.

Trinken ja, aber mit Vorsicht: Warmes Wasser aus PET-Flaschen kann Mikroplastik und Chemikalien enthalten, die sonst im Material gebunden bleiben.Vergrößern des Bildes
Trinken ja, aber mit Vorsicht: Warmes Wasser aus PET-Flaschen kann Mikroplastik und Chemikalien enthalten, die sonst im Material gebunden bleiben. (Quelle: IMAGO/Vasily Pindyurin)

Was passiert im Plastik?

Das Material von PET-Flaschen ist nicht völlig stabil. Unter dem Einfluss von UV-Licht und Wärme beginnt es sich zu zersetzen. Dabei lösen sich winzige Teilchen – Mikro- und Nanoplastik – und gelangen ins Wasser. Auch Chemikalien wie Phthalate oder Phenole können freigesetzt werden. Diese stehen im Verdacht, den menschlichen Organismus zu belasten.

Gleichzeitig bietet warmes Wasser ideale Bedingungen für Bakterien, insbesondere, wenn die Flasche bereits geöffnet wurde. So wird der Durstlöscher zur potenziellen Keimschleuder.

Gerade im Sommer gilt: Glas und Edelstahlflaschen sind die bessere Alternative.Vergrößern des Bildes
Gerade im Sommer gilt: Glas- und Edelstahlflaschen sind die bessere Alternative. (Quelle: VITTA GALLERY via www.imago-images.de)

Regelmäßig trinken – aber richtig

Wer gelegentlich aus einer warmen Plastikflasche trinkt, muss keine unmittelbaren Folgen befürchten. Problematisch wird es, wenn das zur Gewohnheit wird. Denn Mikroplastik kann in den Körper gelangen und dort bleiben. Welche Langzeitfolgen das hat, ist noch nicht abschließend erforscht. Klar ist nur: je weniger Belastung, desto besser.

So bleibt Wasser im Auto sicher

  • Verwenden Sie lieber Glas- oder Edelstahlflaschen statt solcher aus PET.
  • Lassen Sie Plastikflaschen nicht in der Sonne oder im heißen Auto liegen. Wenn es nicht anders geht: Lagern Sie sie im Kofferraum oder unter einem Tuch.
  • Tauschen Sie Einwegflaschen im Auto regelmäßig aus.
  • Auch bei Lebensmitteln in Plastikverpackungen gilt: Hitze setzt Mikroplastik frei.

Wichtig: In einer akuten Situation ist Trinken immer wichtiger als nichts zu trinken – selbst wenn das Wasser warm ist. Wer langfristig auf Nummer sicher gehen will, meidet Kunststoff im heißen Auto und greift zu stabileren Alternativen.

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