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Home » Warum Deutschland eine Bundeswehrbrigade in Litauen stationiert
Welt

Warum Deutschland eine Bundeswehrbrigade in Litauen stationiert

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 2, 2026
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Warum Deutschland eine Bundeswehrbrigade in Litauen stationiert

Nach Angaben eines Bundeswehrgeneral bereitet sich Deutschland auf die Möglichkeit eines russischen Angriffs innerhalb der nächsten zwei Jahre vor.

In einem Interview mit The Times skizzierte Gerald Funke, Chef des neuen Unterstützungskommandos der Bundeswehr, was ein mögliches „Worst-Case-Szenario“ bedeuten könnte: einen groß angelegten russischen Angriff auf die NATO in den baltischen Staaten.

Deutschland wäre aufgrund seiner in Litauen stationierten Brigade sofort in einen solchen Angriff verwickelt. Daraufhin würden Zehntausende NATO-Truppen an der Ostflanke stationiert, die über deutsche Häfen und Transportkorridore geleitet werden, selbst angesichts möglicher hybrider Angriffe.

In diesem Szenario würde Deutschland eine zentrale Rolle als logistische Drehscheibe der NATO übernehmen, wie im Operationellen Plan Deutschland (OPLAN DEU) festgelegt. Dem Wall Street Journal zufolge handelt es sich bei dem Plan um ein geheimes Dokument von rund 1.200 Seiten, das vor mehr als zweieinhalb Jahren ausgearbeitet wurde und nun „mit Hochdruck“ umgesetzt werden soll.

OPLAN DEU gilt weithin als militärischer Entwurf für die Verteidigung Deutschlands, der die Kernaufgaben der Landes- und Kollektivverteidigung zusammenführt und mit den notwendigen zivilen Befugnissen und Verantwortlichkeiten verknüpft.

Schutz von Vilnius, Schutz von Berlin

Bei einem Besuch im Einsatzkommando am Standort Schwielowsee sagte Litauens Verteidigungsminister Robertas Kaunas, er halte auch einen russischen Angriff für möglich.

Gleichzeitig warnte er, dass eine kleinere, begrenztere Militäraktion, die die Sicherheitsarchitektur Europas und das Bündnis auf die Probe stellen solle, das wahrscheinlichere Szenario sei.

Vor diesem Hintergrund wurde im vergangenen Jahr im Rathaus von Vilnius eine Gedenktafel mit einem Zitat der deutschen Bundeskanzlerin enthüllt. Darin heißt es: „Litauens Sicherheit ist auch unsere Sicherheit. Der Schutz von Vilnius ist der Schutz von Berlin.“

Die Worte stammen aus einer Rede der Bundeskanzlerin im Mai letzten Jahres beim Appell der in Litauen stationierten deutschen Heeresbrigade.

Um die Sicherheit Litauens zu stärken, beschloss die Bundesregierung im Jahr 2023 erstmals, eine Kampfbrigade der Bundeswehr dauerhaft außerhalb Deutschlands zu stationieren: die 45. Panzerbrigade, auch „Litauen-Brigade“ genannt.

Nach einem Treffen mit der litauischen Ministerpräsidentin Inga Ruginienė am 29. Januar in Berlin bekräftigte Bundeskanzler Friedrich Merz, dass Deutschland zu seiner Verantwortung stehe, und bezeichnete den Einsatz der litauischen Brigade als gemeinsame Investition in die Sicherheit Europas.

„Diese Brigade ist kein politisches Symbol, sondern ein militärischer Beitrag zur Abschreckung und Verteidigung“, betonte die Kanzlerin.

Der Großteil der Kräfte der Brigade wird in Rūdninkai, rund 30 Kilometer von der belarussischen Grenze entfernt, stationiert sein. Darüber hinaus wird die von Deutschland geführte NATO-Battlegroup, eine multinationale Kampfeinheit, die derzeit abwechselnd aus acht verbündeten Ländern besteht, in die Struktur der Brigade integriert.

Die Kampfgruppe hat ihren Sitz in Rukla in Zentrallitauen, einem weiteren wichtigen Standort für die Stationierung und Stützung deutscher Streitkräfte im Baltikum.

„Kriegsfähigkeitsanforderung“

Bis 2027 sollen rund 4.800 Soldaten sowie rund 200 zivile Mitarbeiter als Teil der litauischen Brigade dauerhaft an der Ostflanke der NATO stationiert sein, um die volle Kampffähigkeit sicherzustellen.

Rund 500 Soldaten seien bereits dauerhaft vor Ort, sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius nach einem Treffen mit seinem litauischen Amtskollegen Robertas Kaunas.

Er fügte hinzu, dass am 29. Januar zwei Kampfbataillone, das Panzerbataillon 203 aus Augustdorf und das Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach, dem direkten Kommando der Brigade unterstellt wurden.

Die multinationale NATO-Battlegroup Lithuania soll im Februar der 45. Panzerbrigade unterstellt werden.

Damit werde die Zahl der in Litauen im Einsatz befindlichen Brigadekräfte auf rund 1.800 steigen, so Pistorius und fügte hinzu: „Wir liegen im Zeitplan. Die Brigade wächst und bildet vor Ort aus. 2026 wird ein Jahr besonders intensiver Ausbildungstätigkeit mit starker deutscher Beteiligung sein.“

Sobald Litauen die notwendige zivile und militärische Infrastruktur fertiggestellt habe, würden die Bataillone 203 und 122 in Rūdninkai und Rukla stationiert, sagte Pistorius.

„Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um unseren litauischen Freunden noch einmal für ihre außerordentliche Zuverlässigkeit und Entschlossenheit beim Aufbau der Infrastruktur unserer Brigade zu danken“, fügte er hinzu.

Der Verteidigungsminister bezog sich auf die sogenannte Militärstadt Rūdninkai, die derzeit nahe der weißrussischen Grenze gebaut wird. Der neue Kasernenkomplex ist für bis zu 3.000 Soldaten ausgelegt und soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein.

Wann könnte Russland angreifen?

Die Einschätzung von General Funke, dass Russland möglicherweise innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Angriff auf das Bündnis starten könnte, stimmt weitgehend mit der Gemeinsamen Bedrohungsanalyse der NATO überein.

Diese Einschätzung basiert auf nachrichtendienstlichen Erkenntnissen über die russische Waffenproduktion und seine Fähigkeit, Streitkräfte zu rekrutieren und zu unterhalten. Schätzungen der NATO zufolge könnte Moskau bis etwa 2028 oder 2029 in der Lage sein, eine Streitmacht von bis zu 1,5 Millionen Soldaten aufzustellen.

Der deutsche Generalinspekteur Carsten Breuer betonte, dass dies nicht bedeute, dass Russland zwangsläufig angreifen werde, es aber durchaus dazu in der Lage sein könne.

Um schnellstmöglich Verteidigungsfähigkeiten aufzubauen und das zu erreichen, was die Regierung als „Kriegsbereitschaft“ bezeichnet, sehen die deutschen Haushaltspläne eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fast 153 Milliarden Euro bis 2029 vor.

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