Das ist der Grund
Streiks in vielen Städten: Braunschweig bleibt verschont
Aktualisiert am 19.03.2026 – 04:34 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Gewerkschaft Verdi ruft Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr wiederholt zu Warnstreiks auf. Eine Ausnahme gilt für Niedersachsen.
Arbeitsniederlegung bei den kommunalen Nahverkehrsunternehmen: Die Gewerkschaft Verdi hat für nicht nur für Dienstag, 17. März, zu Streiks aufgerufen. Auch am Donnerstag, 19. März, soll es Warnstreiks geben. In zahlreichen Städten und Gemeinden werden somit Busse und Bahnen voraussichtlich stillstehen. Nahverkehrsunternehmen in Niedersachsen bilden dabei eine Ausnahme.
In dem Bundesland wird nicht gestreikt; der Nahverkehr wird planmäßig unterwegs sein. Auch in Braunschweig fahren die Busse und Bahnen der BSVG. Denn: Noch bis zum 31. März gilt die Friedenspflicht. In Niedersachsen ist der bestehende Tarifvertrag noch nicht ausgelaufen. Die Kündigung von diesem sei den Arbeitgebern in dem Bundesland zu spät zugestellt worden, erklärte ein Verdi-Sprecher des Landesbezirks Niedersachsen-Bremen vor einigen Wochen.
Dadurch sind Warnstreiks im Land bis Ende März ausgeschlossen. In den übrigen Bundesländern ist diese Frist bereits abgelaufen oder gilt nicht.
Verdi verhandelt meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden (KAV). Nach Angaben der Gewerkschaft geht es in den Verhandlungen aktuell vor allem um bessere Arbeitsbedingungen. Im Fokus stehen Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.
In Niedersachsen begannen die Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr erst Mitte Februar. Hier wird für insgesamt zehn kommunale Nahverkehrsunternehmen verhandelt – unter anderem in Braunschweig, Hannover, Göttingen, Osnabrück, Hildesheim, Wolfsburg und Wilhelmshaven.











