Warnstufe Rot in Urlaubsland
Unwetter spült Autos weg – Inseln abgeschnitten
Aktualisiert am 14.10.2026 – 11:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Schwere Gewitter, Starkregen, heftige Winde: In Griechenland ist die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Insbesondere Reisende sollen aufpassen.
Unwetteralarm in der Ägäis: Heftige Gewitter toben am Mittwoch über weiten Teilen Griechenlands. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk meldet Starkregen, Hagel und orkanartige Winde. Vielerorts blieben am Mittwoch die Schulen geschlossen, berichtete die Zeitung „Kathimerini“.
Auf der Insel Skiathos rissen die Wassermassen laut Aussage des Inselbürgermeisters mindestens zwei geparkte Fahrzeuge mit sich. Überschwemmungen richteten so schwere Schäden an Wohnhäusern und Geschäften an, dass die Insel die Ausrufung des Katastrophenfalls beantragen wolle.
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Auf der Insel Skopelos fiel wie auch auf Skiathos der Strom aus, auf Euböa stürzten zahlreiche Bäume um. Auf Rhodos musste die Feuerwehr eine Frau aus ihrem von Wassermassen eingeschlossenen Auto retten.
Unwetter treffen Griechenland: Warnung an Urlauber
Bereits im Vorfeld hatte das griechische Bürgerschutzministerium Alarm-SMS an die Menschen in den betroffenen Gebieten geschickt. Warnungen erreichten unter anderem die Inseln Euböa, Skiathos, Skopelos, Kreta, Samos und die Halbinsel Peloponnes.

Die Menschen auf Skiathos wurden in einer Warnung aufgefordert: „Beschränken Sie Ihre Bewegungen auf das absolut Notwendige. Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden.“ Speziell Urlauber sollten extrem vorsichtig sein, wenn sie reisen.
Beeinträchtigt ist auch der Fährverkehr – viele Inseln waren bereits am Dienstag von der Außenwelt abgeschnitten, weil die Fähren nicht auslaufen konnten. Auch am Mittwoch werden viele Schiffe in den Häfen vertäut bleiben. Von den großen Festlandhäfen Lavrio und Athen dürfen bis auf weiteres keine Fähren auslaufen.
Noch bis zum frühen Mittwochnachmittag gilt in manchen Regionen Warnstufe Rot. Danach soll sich die Wetterlage allmählich entspannen. Für Donnerstag gibt es vorerst Entwarnung, bevor das Wetter am Freitag wieder schlechter werden soll.