Wichtig im Winter
Autobatterie: ADAC warnt vor teurem Fehler
Aktualisiert am 29.10.2025Lesedauer: 2 Min.
Wenn es draußen kalt wird, machen viele Autobatterien schlapp. Doch der Austausch ist heute oft komplizierter als früher. Ein Fehler kann teuer werden.
In der kalten Jahreszeit versagen viele Autobatterien ihren Dienst – selbst bei guter Pflege. Batterien sind Verschleißteile und müssen nach einigen Jahren ersetzt werden.
Bei modernen Fahrzeugen ist der Austausch einer 12-Volt-Starterbatterie jedoch nicht mehr trivial. Zahlreiche elektronische Bauteile, wie Assistenz- und Komfortsysteme, machen die Technik komplexer.
Einige Fahrzeuge verfügen über ein Batteriemanagementsystem, das ein spezielles Anlernen der neuen Batterie erfordert. Außerdem können Radios, Alarmanlagen oder andere Systeme ihre Einstellungen verlieren und müssen anschließend neu konfiguriert werden.
Der ADAC warnt daher: Laien sollten den Batteriewechsel nur selbst durchführen, wenn sie sich sehr gut auskennen. Wichtig ist, die Betriebsanleitung genau zu beachten und beim Kauf der Ersatzbatterie auf Typ, Größe und elektrische Daten zu achten.
Zum Wechseln der Autobatterie brauchen Sie einen passenden Schraubenschlüssel. Wichtig: Unbedingt Handschuhe tragen. Denn Batterie enthält ätzende Säure. Gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:
Wer eine alte Batterie transportiert – zum Beispiel zum Wertstoffhof –, sollte sie sicher fixieren. Wenn sie kippt oder herunterfällt, kann die ätzende und gesundheitsschädliche Säure austreten.
Für weniger erfahrene Autofahrer empfiehlt sich der Austausch durch eine Werkstatt oder einen Fachmann. So ist gewährleistet, dass alle Systeme korrekt arbeiten und keine Probleme auftreten.











