Waldbrandgefahr
Warnung für Kanareninseln: Behörden rufen Voralarm aus
24.05.2026 – 09:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Auf den Kanaren drohen in den kommenden Tagen extreme Bedingungen. Die Behörden haben den Voralarm für Waldbrandgefahr ausgerufen.
Wer gerade auf Teneriffa oder Gran Canaria Urlaub macht, sollte in den kommenden Tagen besonders vorsichtig sein. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat für beide Inseln den Voralarm für Waldbrandgefahr ausgerufen. Grund dafür sind extreme Wetterbedingungen, die sich ab Sonntag, dem 24. Mai, zuspitzen sollen.
Die Wetterbehörde Aemet prognostiziert für die kommenden Tage einen deutlichen Temperaturanstieg. In Wald-, Hochland- und Gebirgsregionen beider Inseln werden Temperaturen von über 30 Grad, auf Gran Canaria in einzelnen Gebieten sogar 34 Grad erwartet.
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Gleichzeitig soll die relative Luftfeuchtigkeit auf unter 30 Prozent sinken – ein kritischer Wert, bei dem trockene Vegetation leicht Feuer fangen kann und sich Brände rasend schnell ausbreiten. Verschärft wird die Lage durch warme, trockene Südwestwinde in den Höhenlagen beider Inseln. Solche Winde gelten auf den Kanaren als besonders gefährlich: Sie entziehen der Vegetation zusätzlich Feuchtigkeit und machen Brände schwer kontrollierbar.
Was Urlauber jetzt wissen müssen
Die Behörden appellieren ausdrücklich an Einwohner und Touristen, in Wald- und Naturgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen. Konkret gilt:
- Keine Aktivitäten, die Funken oder offene Flammen erzeugen könnten
- Lagerfeuer und Grillen im Freien sind in Waldnähe verboten
- Rauch oder Feuer sofort bei den zuständigen Behörden melden
- Bergige und bewaldete Gebiete möglichst meiden
Der Voralarm dient als Präventivmaßnahme: Er soll Überwachung und Einsatzbereitschaft der Notfalldienste stärken, bevor sich die Lage weiter verschlechtert. Solange der Voralarm gilt, empfehlen die Behörden, Naturgebiete nur mit größter Umsicht zu betreten – und im Zweifel lieber auf den Ausflug zu verzichten.










