Staatsschutz ermittelt
Zugverkehr im Westen eingeschränkt: mögliche Sabotage
Aktualisiert am 14.04.2026 – 11:06 UhrLesedauer: 1 Min.
Mitten in der Nacht durchtrennen Unbekannte Kabel an einem Bahnhof. Am nächsten Morgen stehen die Pendler im Stau, denn viele Züge fahren nicht und Fernverbindungen werden umgeleitet.
Unbekannte haben am Gelsenkirchener Hauptbahnhof in der Nacht auf Dienstag Kabel durchtrennt und damit den Zugverkehr in Teilen des Ruhrgebiets lahmgelegt. Ein Sabotageakt kann laut der Polizei nicht ausgeschlossen werden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Der Schaden sei gegen 1 Uhr nachts aufgefallen, hieß es weiter. Bahntechniker arbeiteten die ganze Nacht an den Leitungen. Im Berufsverkehr am Morgen konnten viele Züge den Bahnhof dennoch nicht anfahren. Fernzüge hielten weder in Gelsenkirchen noch in Recklinghausen noch in Oberhausen. Pendler auf zahlreichen Regionallinien mussten auf Ersatzbusse ausweichen.
Gegen 8 Uhr meldete die Bahn Entwarnung. „Unseren Technikern ist es gelungen, die beschädigten Kabel wieder instand zu setzen und zu testen“, sagte ein Bahnsprecher. Allerdings könnte es teilweise noch zu großen Verspätungen und gegebenenfalls zu Teilausfällen kommen, berichtete der WDR. Die Bahn bitte Reisende, den Zuglauf in der Onlinereiseauskunft zu prüfen, hieß es weiter.









