Familie schockiert
Mann fällt von SUP – tot
22.06.2026 – 14:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein junger Vater und seine Tochter sind auf einem Stand-up-Paddleboard unterwegs. Plötzlich kippt das Board – beide fallen ins Wasser. Zeugen können nur einen Menschen retten.
Ein 29-jähriger Mann ist im Wandlitzsee in Brandenburg nördlich von Berlin ertrunken. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann am Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr von einem Stand-up-Paddleboard ins Wasser gefallen und nicht wieder aufgetaucht, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei der Mann nicht allein auf dem Board gewesen, führte ein Sprecher der Polizei aus.
Medienberichten zufolge hatte er seine Tochter mit auf dem SUP. Das Mädchen konnte allerdings noch von Zeugen gerettet werden, während der Vater einfach unterging.
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Ein Großaufgebot von Einsatzkräften wurde zu dem See im Landkreis Barnim alarmiert. Ein Rettungshubschrauber mit einer Wärmebildkamera sowie eine Unterwasserdrohne der Feuerwehr wurden zur Suche eingesetzt. Kurz nach 20 Uhr entdeckte die Drohne eine leblose Person, die im Wasser trieb und anschließend von der Feuerwehr geborgen wurde.
So gefährlich ist ein Kälteschock
Seelsorger betreuten die Verwandten des Toten vor Ort, den Berichten zufolge war auch die Frau des Mannes darunter. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein, um die genauen Umstände des Todes zu klären.
In Betracht kommt unter anderem ein sogenannter Kälteschock, der bei großer Hitze auch völlig gesunde Menschen umbringen kann, wenn der von der Sonne aufgeheizte Körper unvorbereitet komplett in kaltes Wasser stürzt. Herzrhythmusstörungen und Bewusstlosigkeit können die Folge sein.
Der Wandlitzsee liegt rund 30 Kilometer nördlich von Berlin. Wandlitz ist auch als ehemaliger Wohnort der DDR-Führung bekannt.










