Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Kurswechsel? SPD plant „kontroverse“ Friedensveranstaltung

November 4, 2026

FC Bayern: Zwei Stars mit Bestnote gegen Atlético

November 4, 2026

Verband sieht weitere 300.000 Jobs in einer Branche in Gefahr

November 4, 2026

Nico Legat und Laura Parrinello erwarten ein Kind

November 4, 2026

50 Grad im Kühlregal: Wieder Cyberangriffe auf EU-Supermärkte

November 4, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Nonnen kämpfen um Strand – „Er gehört uns“
Leben

Nonnen kämpfen um Strand – „Er gehört uns“

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 18, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

„Heiliger Krieg“

Italien: Nonnen und Gemeinde streiten um Strand


18.08.2026 – 17:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Spotorno: Der kleine Ort liegt an der Küste Liguriens, also im Nordwesten Italiens. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/monticello/imago)

In einem kleinen Ort an der ligurischen Küste tobt ein ungewöhnlicher Streit. Nonnen einer Ordensgemeinschaft kämpfen gegen den Bürgermeister – um einen Strand.

Fünfzig Meter goldener Sand, Liegestühle, Sonnenschirme – und mittendrin eine über 80-jährige Nonne, die einem Bürgermeister die Stirn bietet. Was wie eine Szene aus einer italienischen Komödie klingt, ist in Spotorno, einem kleinen Ort an der ligurischen Küste in der Provinz Savona, bitterer Ernst.

Seit Jahrzehnten betreiben die Schwestern des Ordens Carità di Santa Maria dort das Strandbad „Bagni Gino Garrone“, wie es in der Zeitung „Corriere della Sera“ heißt. Jahrzehntelang galt die Konzession als Sonderfall: Die Einnahmen aus dem Verleih von Liegestühlen und Sonnenschirmen flossen nicht in private Taschen, sondern finanzierten gemeinnützige Zwecke – darunter einen Kindergarten und ein Ferienprogramm für Kinder, die die Schwestern bis heute betreiben.

  • Italien: Hunderte Sonnenschirme und Strandliegen beschlagnahmt
  • Italienische Alpen: Hüttenwirt ärgert sich über Taschentücher von Wanderern

Eine EU-Richtlinie als Zündstoff

Doch nun hat Bürgermeister Mattia Fiorini die Spielregeln geändert. Im Zuge eines neuen Nutzungsplans für die Küste will die Gemeinde die Strandkonzession neu ausschreiben – so wie es eine europäische Richtlinie vorschreibt. Sie verpflichtet EU-Mitgliedstaaten unter anderem dazu, Strandkonzessionen regelmäßig und im Wettbewerb zu vergeben, um Monopole zu verhindern. Italien hat die Umsetzung jahrzehntelang verschleppt; die Regierung von Giorgia Meloni einigte sich schließlich auf eine Frist bis zum 30. Juni 2027.

Bürgermeister Fiorini begründet seinen Schritt auch damit, dass Spotorno bislang die schlechteste Quote an frei zugänglichen Stränden in ganz Ligurien hatte – gerade einmal 3,5 Prozent. Der neue Plan sieht vor, 40 Prozent der Strände für die Öffentlichkeit freizuhalten.

„Warum will die Gemeinde uns unseren Strand wegnehmen?“

Für die Nonnen bedeutet das eine existenzielle Bedrohung. Bei einer öffentlichen Debatte konfrontierte Schwester Miranda den Bürgermeister direkt: „Er gehört uns“, sagte sie laut einem Bericht des „Corriere della Sera“. „Warum will die Gemeinde uns unseren Strand wegnehmen? Wenn sie das tun, können wir nicht einmal mehr die Schule aufrechterhalten“, so die über 80-Jährige.

Der Kern des Problems: Würde das Strandbad in einen sogenannten „frei zugänglichen, ausgestatteten Strand“ umgewandelt, zu dem Besucher zwar kostenlos Zugang haben, aber optional eine kleine Gebühr für Liegen und Schirme zahlen können, wären die Einnahmen deutlich geringer. Die Finanzierung des Kindergartens wäre damit gefährdet.

Fiorini weist den Vorwurf zurück, die Maßnahme richte sich gezielt gegen den Orden. Die Schwestern müssten schlicht „wie alle anderen am Ausschreibungsverfahren teilnehmen“, so der Bürgermeister. Die Ausschreibungen sollen zwischen Oktober und November veröffentlicht werden; die neuen Konzessionen werden voraussichtlich Anfang 2027 vergeben.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Leben

Können Sie diese knifflige Mathe-Aufgabe lösen?

November 3, 2026
Leben

Putin-Labrador bei Merkel-Besuch: Was gegen Hundeangst hilft

November 3, 2026
Leben

Jäger und Sportschützen warnen vor Regeln „für die Falschen“

November 3, 2026
Leben

Nach Bombendrohung am Flughafen Warschau: Welche Rechte Fluggäste haben

November 3, 2026
Leben

Filialen von Edeka und Rewe betroffen

November 3, 2026
Leben

Frankreich führt – Norden überrascht mit Zuwachs

November 3, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

FC Bayern: Zwei Stars mit Bestnote gegen Atlético

November 4, 2026

Verband sieht weitere 300.000 Jobs in einer Branche in Gefahr

November 4, 2026

Nico Legat und Laura Parrinello erwarten ein Kind

November 4, 2026

50 Grad im Kühlregal: Wieder Cyberangriffe auf EU-Supermärkte

November 4, 2026

In Hamburg-Lokstedt wird die Leiche einer Frau gefunden – Mann in Haft

November 3, 2026
Neueste Beiträge

Neue Hyperschallwaffen für Deutschland könnten Moskau erreichen

November 3, 2026

Manuel Neuer knackt Rekord von Thomas Müller

November 3, 2026

Caroline Beil wird 60 – und blickt auf ihre Schwangerschaft mit 50 zurück

November 3, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.