Tragödie auf Luxusliner
Nach Kreuzfahrt: Fünffacher Vater ist tot
12.09.2026 – 12:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einem Unglück auf einer Luxuskreuzfahrt kann ein Mann zunächst gerettet werden. Doch Wochen später verstirbt er.
Ein 58 Jahre alter Familienvater aus dem US-Bundesstaat Minnesota ist nach einem Unglück auf einem Kreuzfahrtschiff gestorben. Das zuständige Bestattungsunternehmen veröffentlichte auf seiner Webseite einen Nachruf auf den 58-Jährigen, der als Pastor arbeitete und demnach am 4. September im Krankenhaus gestorben war. Er hinterlässt seine Ehefrau und fünf Kinder.
Zu dem schwerwiegenden Vorfall war es am 16. August an Bord der „Sun Princess“ gekommen, die sich zu diesem Zeitpunkt in Italien aufhielt. Die Familie hatte mit dem Luxusliner einen gemeinsamen Urlaub gemacht, um die Hochzeit eines der Söhne zu feiern.
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Der 58-Jährige war regungslos in einem Pool aufgefunden worden, die Umstände bleiben unklar. Möglicherweise stürzte oder sprang er in den Pool. Wie seine Familie auf der Spendenseite GoFundMe mitteilte, erlitt er eine Verletzung des Knochenmarks, wurde durch die Küstenwache von dem Schiff evakuiert und kam sofort auf die Intensivstation eines Krankenhauses in Neapel.
Unfall auf Kreuzfahrtschiff: Menschen spenden für Familie
Die Ärzte hätten eine schwere Kompression im Bereich der Halswirbel festgestellt und den Patienten sofort notoperiert, schilderte seine Familie weiter. Demnach war der Mann in der Folge querschnittsgelähmt und musste beatmet werden. Sein Zustand sei kritisch, aber stabil gewesen.
Woran der Patient letztlich starb, teilte die Familie nicht mit. Nur so viel: „Weitere diagnostische Untersuchungen hatten Verletzungen ergeben, die nicht behandelbar waren.“ Knapp 200 Menschen beteiligten sich an der Spendenaktion für die Familie, insgesamt 36.000 Dollar kamen zusammen. Die kirchliche Trauerfeier am Freitag wurde live ins Internet gestreamt.
Im Nachruf wurde das Opfer als liebevoller Familienvater gewürdigt. „Selbst in seinen letzten Augenblicken galten seine Gedanken der Kirche und den Menschen, die er liebte“, hieß es.
